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Deutscher Kulturförderpreis für Carl Bechstein Stiftung

Großer Erfolg für die Carl Bechstein Stiftung: Die gemeinnützige Stiftung wurde mit dem Deutschen Kulturförderpreis 2015 ausgezeichnet. Der Preis wurde am Abend des 19.11.2015 vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. gemeinsam mit seinen Partnern Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt in Berlin verliehen.

Die Ende 2012 von der C. Bechstein AG mit gegründete Carl Bechstein Stiftung wurde von der Jury für ihr Projekt „Klaviere für Grundschulen" ausgezeichnet. Mehr als 80 Grundschulen haben seit April 2013 ein Klavier der gemeinnützigen Stiftung kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Bis zum Ende des Jahres sollen es 100 Schulen sein. „Mit ihrem Projekt ermöglicht die Carl Bechstein Stiftung Kindern einen Eintritt in die Welt der Musik, der ihnen durch das gegenwärtige schulische Bildungssystem möglicherweise verwehrt bliebe“, stellte Prof. Markus Schächter (Intendant des ZDF a.D.) fest.  

Der Deutsche Kulturförderpreis wird seit 2006 jährlich für innovative und nachhaltige Kulturförderkonzepte vergeben. In der Jury saßen in diesem Jahr unter anderem Dr. Thomas Bellut (Intendant des ZDF), Isabel Pfeiffer-Poensgen (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Dr. Willi Steul (Intendant von Deutschlandradio), Kurt Kister (Chefredakteur Süddeutsche Zeitung), Gabor Steingart (Herausgeber Handelsblatt) und die Schauspielerin Veronica Ferres. Aus rund 90 eingereichten Bewerberprojekten kürten sie drei Preisträger.  

„Wir sehen diesen Preis als Bestätigung unserer Arbeit an und freuen uns sehr“, erklärte Karl Schulze, Vorstandsvorsitzender der Carl Bechstein Stiftung, bei der Preisverleihung: „Es gilt für uns der Grundsatz: Ohne Musik ist ein Leben ärmer. Deshalb möchten wir Kindern möglichst früh die Gelegenheit geben, das Klavierspielen für sich zu entdecken und eine Liebe zur Musik zu entwickeln, die im besten Fall ein Leben lang anhält.“  

Mehr Infos zum Projekt und der Arbeit der Stiftung unter www.carl-bechstein-stiftung.de  

Alle Fotos: © Peter Himsel