Zihan Li wurde 2009 in China geboren und hat mit vier Jahren Klavier
gelernt. Seit 2021 studiert sie an der Mittelschule der Zentralen
Musikhochschule Peking bei Professor Lai Yupei. Sie hat sowohl
mit dem Armenischen als auch dem Staatlichen Sinfonieorchester
Kasachstans konzertiert. Außerdem gewann Zihan Li zahlreiche Preise bei nationalen
und internationalen Klavierwettbewerben. Jedes Semester erhält sie das
Leistungsstipendium der Schule und hat an Festivals in
Polen, Deutschland und den USA teilgenommen und in
Meisterkursen von vielen berühmten Pianisten gelernt.
Laetitia Hahn (*2003) absolviert derzeit ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik,
Theater und Medien Hannover bei Professor Bernd Goetzke. Ihre außergewöhnliche
musikalische Laufbahn begann im Alter von nur zwei Jahren am Klavier. Nach ihrer
Einschulung mit vier Jahren gab sie bereits mit sechs Jahren ihr erstes Solokonzert mit
Violine und Klavier, bei dem sie sowohl klassische Werke als auch eigene Interpretationen
präsentierte.
Bereits 2012 wurde sie als Jungstudentin für Klavier aufgenommen. Noch im selben Jahr
spielte sie bei der Verleihung des Internationalen Mendelssohn-Preises vor dem ehemaligen
Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker im Leipziger Gewandhaus. Mit zehn Jahren
folgte ihr Solo- und Orchesterdebüt. Nur ein Jahr später konzertierte sie mit einem
anspruchsvollen Liszt-Programm durch Europa und trat gemeinsam mit dem Star-Pianisten
Lang Lang auf – sowohl in München als auch im chinesischen Staatsfernsehen, wo sie ein
Publikum von über 81 Millionen Zuschauern erreichte. Sie trat unter anderem in der
Laeiszhalle Hamburg, der Philharmonie Essen, dem Cuvillies Theatre München, dem Gasteig
München, dem Gewandhaus Leipzig, dem Herkulessaal München, dem Beethovenhaus
Bonn, dem Musicgebouw in Eindhoven und der Tonhalle Düsseldorf auf. Ihre Auftritte
wurden in zahlreichen Print- und Fernsehmedien begleitet, darunter ARD, NDR, Spiegel TV,
Planetopia und Brisant.
Laetitia Hahn ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe im
Klavierspiel und in der Komposition. Für ihr Wirken wurde sie vielfach ausgezeichnet: Die
Aachener Zeitung kürte sie zu einer der „Menschen 2014“, die Lang Lang Foundation wählte
sie zur „Musikbotschafterin“, später wurde sie zur Botschafterin des „Belgischen
Nationalorchesters“ ernannt und erhielt den „Ehrenpreis der Stadt Rietberg“. Ihr Abitur legte
sie mit vierzehn Jahren ab.
Ihr Debüt als Dirigentin gab sie mit fünfzehn Jahren beim Alion Baltic Symphony Orchestra.
Im selben Jahr führte sie ihr eigenes „Friedensklavierkonzert Nr. 1“ mit Radio Moldova auf,
das live von 1,2 Millionen Hörern verfolgt wurde. Sie trat außerdem bei internationalen
Festivals auf, darunter das Mosel Musik Festival, die Südtiroler Festspiele, die Liszt Biennale
Thüringen sowie das Davos Festival.
Ein besonderes Anliegen ist ihr soziales Engagement. Sie wirkt regelmäßig bei Friedens- und
Wohltätigkeitsveranstaltungen mit, darunter die Sternstunden-Gala des Bayerischen
Rundfunks 2022, die Ronald McDonald Gala in Wien, unterstützt Waisenkinder in Thailand
und Rumänien und beteiligt sich an Bildungsprojekten wie Rhapsody in School. Von 2021 bis
2024 war sie künstlerische Co-Direktorin der Friedensgala in Rietberg.
Laetitia Hahn konzertiert weltweit mit namhaften Orchestern, darunter die Baden-Badener
Philharmonie, das Beethoven Orchester Bonn, die Novosibirsker Philharmonie (Peter
Sanderling), das Sofia Philharmonic Orchestra und das Ukrainische Staatsorchester
(Wolodymyr Sirenko). Sie gibt Meisterkurse, ist Jurorin bei Wettbewerben wie „Jugend
musiziert“ und schreibt gemeinsam mit ihrem Bruder Philip Amadeus Hahn derzeit drei
Bücher, die 2026 erscheinen werden. Zahlreiche Konzertmitschnitte und Dokumentationen
zeigen ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung weltweit.
Philip Hahn, geboren 2009, ist 16 Jahre alt und studiert im Bachelorstudiengang an der
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Professor Bernd Goetzke. Mit nur
vier Jahren wurde er als weltweit jüngster Jungstudent an einer Musikhochschule
aufgenommen, ein Zeichen seiner außergewöhnlichen Begabung. Danach setzte er seine
Ausbildung an renommierten Institutionen in der Schweiz und in Belgien.
Seine musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von einem Jahr am Klavier. Mit fünf
Jahren wurde er eingeschult und gab im selben Jahr sein Orchesterdebüt mit Haydns
Klavierkonzert in D-Dur in der Philharmonie Essen. Sein Solodebüt folgte im Alter von acht
Jahren während einer Tournee durch die Niederlande und Deutschland. In diesem Jahr führte
er zudem erstmals sein Friedensklavierkonzert mit dem Radio Moldova Symphony Orchestra
unter der Leitung von Franz Schottky auf. Mit neun Jahren gab er sein Dirigierdebüt mit dem
Alion Baltic Symphony Orchestra, während er selbst am Klavier spielte. 2023 dirigierte er
Werke aus Mendelssohns Sommernachtstraum in Tokio und gilt als herausragendes Talent am
Konzertflügel und als junger Dirigent.
Philip Hahn konzertiert international in bedeutenden Sälen, darunter Laeiszhalle Hamburg,
Herkulessaal München und Tonhalle Düsseldorf, sowie in Polen, Rumänien, Moldawien,
Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Japan. Er trat als Solist mit
namhaften Orchestern auf, darunter das Mihail Jora Philharmonic Orchestra in Bacau und das
Ukrainische Staatsorchester unter Volodymir Sirenko.
Er ist vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter der Bach- und
Mendelssohn-Wettbewerb, der Grotrian-Wettbewerb, die Paderewski International
Competition (USA), der „Città di Cantù“ in Italien (2023) sowie der 1. Preis beim
Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2023 in Zwickau. Für sein musikalisches Engagement
und seine herausragenden Leistungen wurde er mit dem Ehrenpreis der Stadt Rietberg
ausgezeichnet. Philip Hahn engagiert sich intensiv für Friedens- und
Wohltätigkeitsveranstaltungen, darunter die Ronald McDonald Gala in Wien (2015), Ein
Herz für Kinder und Wünsch dir was. Er ist regelmäßig Gast bei bedeutenden Festivals wie
dem Mosel Musik Festival, den Südtiroler Festspielen, dem Davos Festival, der Liszt
Biennale Thüringen sowie den Mozart- und Chopin-Festspielen.
2021 ging er gemeinsam mit seiner Schwester Laetitia auf Duo-Tournee durch Europa. 2020
verkörperte er die Hauptrolle des jungen Mozart im tschechisch-italienischen Kinofilm Il
Boemo unter der Regie von Petr Vaclav. Der Film gewann sechs Tschechische Filmpreise
(Český lev) und war für die Oscars in den USA nominiert. Gemeinsam mit seiner Schwester
arbeitet Philip derzeit an seinem ersten Buch über Bach, das 2026 erscheint. Philip Hahn ist
regelmäßig in den Medien präsent. Er trat mehrfach in Prime-Time-Sendungen auf, darunter
TV total (Stefan Raab) und Little Big Stars (Thomas Gottschalk), sowie in Dokumentationen
von Spiegel TV, Planetopia (PRO7), DAS! (NDR), voll (v)erzogen (VOX), Focus und zuletzt
bei Brisant (ARD). Zahlreiche Presseartikel, Konzertmitschnitte und Dokumentationen
veranschaulichen seine außergewöhnliche künstlerische Entwicklung.
Rongze Cai (*2010) nimmt zum Wintersemester 2026/27 sein Klavierstudium
an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse
von Prof. Bernd Goetzke auf. Zuvor studierte er an der Mittelschule des
Zentralen Musikkonservatoriums in Peking bei Prof.in Manchun Chen.
Weitere künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Prof.in Eliso
Virsaladze und Prof.in Dina Yoffe. Konzertauftritte führten ihn bereits nach
China, Singapur, Deutschland, Japan und in die USA. Dabei musizierte er
unter anderem mit dem Orchester des Zentralen Musikkonservatoriums
Peking, dem Armenian State Symphony Orchestra sowie dem Chengdu
Symphony Orchestra. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der
1. Preis beim Singapore International Young Pianist Competition (2024) sowie
der 3. Preis beim Khachaturian International Youth Competition (2024).
Programm:
Jean-Philippe Rameau 1683-1764
Gavotte et six Doubles
Zihan Li
Franz Schubert 1797-1828
Sonate A-dur D. 664
Allegro moderato
Andante
Allegro
Rongze Cai
Isaac Albéniz 1860-1909
aus Iberia:
I Evocación
III El Corpus Christi en Sevilla
Zihan Li
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Claude Debussy 1862-1918
Masques
Franz Liszt 1811-1886
Ballade Nr. 2 h-moll
Laetitia Hahn
Claude Debussy
Trois Nocturnes
(Transkription für 2 Klaviere von Maurice Ravel)
Nuages
Fêtes
Sirènes
Laetitia und Philip Hahn