Wataru Hisasue

"Auf einem Bechstein-Flügel zu musizieren, ist ein einzigartiges Erlebnis. Es inspiriert mich immer wieder, so dass ich mich auf jeden nächsten Ton freue."

-Wataru Hisasue

 

Wataru Hisasue wurde 1994 in Kyoto (Japan) geboren. Im Alter von 5 Jahren begann er Klavier zu spielen. Seinen ersten Preis erhielt Wataru Hisasue im Alter von 12 Jahren beim 8. Internationalen Chopin Klavierwettbewerb in Asien. Er studierte an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Gilead Mishory im Bachelor, als Erasmus-Student am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP) und an der Universtität der Künste Berlin im Master bei Prof. Pascal Devoyon und Prof. Klaus Hellwig. Seine musikalische Ausbildung wurde außerdem von Kuniko Murakami und Yasuko Tasumi in Japan, Emmanuel Strosser am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris und Pascal Devoyon geprägt. Während seiner Ausbildung wurde Wataru Hisasue als Stipendiat der Heiwado-Foundation, der Rohm Music Foundation, der Stiftung Freunde-Junger-Musiker e.V. Berlin und der Carl Bechstein Stiftung gefördert. 

Er erspielte sich zahlreiche Preise, wie den zweiten Preis beim Concours Reine Elisabeth 2025 in Brüssel, den dritten Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Pascal Dusapin beim 66. Internationalen Musikwettbewerb der ARD, beide von der Jury vergebene Sonderpreise (Liszt-Bartók- Preis sowie Beethoven-Preis des G. Henle Verlags) beim Concours Géza Anda 2024, alle drei Preise bei den Kyoto Aoyama Music Foundation Awards, den ersten Preis beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb 2016 und den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim 7. Concours International de Piano de Lyon. 

Er konzertierte unter anderem in Deutschland, Japan, Korea, Frankreich, Spanien, Finnland, Belgien und in den Niederlanden und folgte zahlreichen Einladungen zu Festivals, z.B. zu den Audi Sommerkonzerten, den Schwetzinger SWR Festspielen, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Festival de Torroella de Montgrí und Prèmiere Rencontre autour du Piano in Guadeloupe. Solistisch spielte er zum Beispiel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Antwerp Symphony Orchestra, Belgian National Orchestra, Brussels Philharmonic, Musikkollegium Winterthur sowie Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Michael Francis, Mikhail Pletnev, Marc Albrecht und Kazushi Ōno. 

Solistisch spielte er zum Beispiel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Antwerp Symphony Orchestra, Belgian National Orchestra, Brussels Philharmonic, Musikkollegium Winterthur sowie Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.Darauf hin fanden zahlreiche Soloauftritte wie z.B. in Tokyo, Kyoto, Berlin und Paris statt. Wataru Hisasue konzertierte im Konzerthaus Berlin, beim “AUDI Musik Festival 2016”, mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, mit dem Stuttgarter Kammerorchester und mit dem Collegium Musicum Basel. 2018 trat er beim “Mozartfest Würzburg”, den “Schwetzinger SWR Festspielen” und den  “Festspielen Mecklenburg-Vorpommern” auf. 2019 wurde er als CHANEL Pygmalion Days Artist ausgezeichnet und 2021 war er Sonderstipendiat der Carl Bechstein Stiftung.

Wataru Hisasue veröffentlichte bereits mehrere Alben bei namhaften Labels. Im Herbst 2025 wurde sein neues Album mit Werken von Pascal Dusapin beim Bayerischen Rundfunk und GENUIN classics herausgegeben.

Fotos: © Daniel Delang

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