01.06.2022

Mariia Narodytska gewinnt den 2. Bechstein-Bruckner-Wettbewerb Österreich

Die Gewinnerin des 2. Bechstein-Bruckner-Wettbewerbs Österreich steht fest: die ukrainische Pianistin Mariia Narodytska (*1988) überzeugte die internationale Jury und das Publikum im Brucknerhaus Linz und gewann nicht nur den Ersten Preis sondern auch den Bruckner- und einen Schubert-Sonderpreis.

Die Studentin der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz wird bei ihrem Preisträgerinkonzert am Donnerstag, 20. Oktober 2022, um 19:30 Uhr ihr Konzertdebut im Brucknerhaus Linz geben. Neben dem Ersten wurden ein Zweiter Preis an Antonio Chen Guang (*1994) sowie ein Dritter Preis an Grigoris Ioannou (*1995) vergeben.

Der 2. Bechstein-Bruckner-Wettbewerb Österreich führt die erfolgreiche Kooperation der C. Bechstein Pianoforte AG mit dem Brucknerhaus Linz fort. Gleichzeitig bringt er alle österreichischen Konservatorien und Musikuniversitäten mit Studiengang „Klavier solo“ zusammen, indem jede Institution eine Studentin bzw. einen Studenten für den Wettbewerb nominiert.

Auch dieses Jahr waren wieder Pflichtstücke in beiden Runden des Wettbewerbs vorgegeben. Der Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstücks der ersten Runde, der Kopfsatz der Klaviersonate g-moll, WAB add 243 vom Namensgeber Anton Bruckner, ging an Mariia Narodytska.

Fünf Teilnehmer*innen wurden von der hochkarätigen Jury - bestehend aus Prof. Roland Krüger von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Prof. Dina Parakhina vom Royal College of Music London

 und Prof. Alexej Gorlatch von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim - für die zweite Runde am 31. Mai ausgewählt. Diese bestand aus einem 50-minütigen Programm, das die Klaviersonate A-Dur, D 664 von Franz Schubert beinhalten sollte. Der Preis für die beste Darbietung dieses Pflichtstücks wurde dreigeteilt und ging an Flora Stecher Alonso Lillo vom Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck, Antonio Chen Guang von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Mariia Narodytska.

Roland Krüger beschreibt als Vorsitzender der internationalen Jury den großen Respekt der JurorInnen vor dem allgemein hohen Niveau, aus dem einige junge PianistInnen noch besonders hervorragten: „die Namen Bechstein und Bruckner, die beide für eine große Tradition stehen, geben natürlich Anlass zu hohen Erwartungen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Mariia Narodytska eine Musikerpersönlichkeit mit dem ersten Preis auszeichnen können, die über eine besondere Ausstrahlung verfügt. Sie ist auf der Bühne ganz bei sich und überzeugt mit fein abgestuften Klangnuancen.“

Schon jetzt laden C. Bechstein und das Brucknerhaus Linz herzlich zum PreisträgerInkonzert mit Mariia Narodytska am Donnerstag, 20. Oktober 2022 im Mittleren Saal des Brucknerhauses Linz ein.

Fotocredit: LIVA/Oliver Erenyi