19.06.2026

Fazil Says „Mutter Erde“ trifft auf C. Bechstein Konzertflügel

Fazıl Say und die Kosovo-Philharmonie unter Aurélien Azan Zielinski gestalteten das Abschlusskonzert des 16. Chopin Piano Fest in Pristina.

Der Starpianist fühlte sich als Solist seines eigenen Werks für Klavier und Orchester „Mutter Erde“ sehr wohl auf dem C. Bechstein Konzertflügel D 282.

„Es gibt Abende, die als gewöhnliche künstlerische Ereignisse vergehen, und es gibt andere, die als seltene Momente, in denen Musik mehr als nur Klang wird, lange im Gedächtnis des Publikums bleiben. Am Mittwochabend erlebte Prishtina genau eine dieser Nächte, die sich selten wiederholen“, urteilte Dilara Solova in ihrer Rezension des Konzertes auf der Internetseite kultplus.com.

Von den ersten Klängen des Werks „Mutter Erde” habe sich das Publikum auf eine ungewöhnliche musikalische Reise begeben. Say hatte das Klavierkonzert „Mother Earth“ für die Expo 2025 in Osaka geschrieben und im Februar 2026 auch mit dem Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) in Berlin zur deutschen Erstaufführung gebracht. Auch im Kosovo war das ausdrucksstarke musikalische Porträt der Erde, das musikalisch ihre Schönheit genauso wie ihre Verletzlichkeit zelebriert, ein voller Erfolg.

Fazil Say besitzt einen eigenen Personalstil, der jazzige Harmonien mit Melodien versöhnt, die auch Says türkische Herkunft verraten. Der Pianist, der sich bereits während seiner Studienzeit einen C. Bechstein Flügel kaufte und auch heute gern auf C. Bechstein Konzertflügeln konzertiert, zeigte sich auch in Pristina begeistert von dem farbenreichen Klang des C. Bechstein Konzertflügels D 282, der für das Konzert extra aus Wien angereist war.

Nicht nur Lejla Pula, die künstlerische Leiterin des Festivals, erlebte einen „einzigartigen Abend“. Gegenüber klutplus stellte sie fest: „Es war die Verwirklichung eines Traums von vielen, aber auch von uns. Diese Legende des Weltpianismus in Pristina, auf unserer Bühne und zusammen mit den Kosovo-Philharmonien zu haben, ist etwas Außergewöhnliches.“

Fotos © Arben Llapashtica/Chopin PianoFEST Prishtina