03.05.2022

“Ein wahres Juwel, das nun wieder zum Glänzen gebracht wird."

Im letzten Jahr von C. Bechstein übernommen, wird der Ehrbar-Saal in Wien nun aufwändig restauriert.

Das Palais Ehrbar gilt als Schmuckkästchen unter den Wiener Konzertsälen. Ein Juwel des 19. Jahrhunderts, das noch weitestgehend im Originalzustand erhalten ist und in dem so bedeutende Komponisten wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg und Anton Rubinstein wirkten. C. Bechstein hat das Palais Ehrbar 2021 übernommen, jetzt wird es aufwändig restauriert.

Errichtet wurde das Palais Ehrbar in den Jahren 1876/77 für den Wiener Klavierfabrikanten Friedrich Ehrbar. „Der Saal hatte eine wunderbare Akustik. Ich glaube, seine Beliebtheit hat dazu geführt, dass man beschlossen hat, es sollen nicht 300, sondern 400 Personen hier Platz finden“, schildert Architekt Reinhardt Gallister im TV-Interview. „Es gibt Aufzeichnungen, dass Gustav Mahler hier das ‚Klagende Lied‘ komponiert und uraufgeführt hat, bevor er es in die großen Konzertsäle der Welt gebracht hat. Johannes Brahms hat hier komponiert“, so die künstlerische Leiterin des Ehrbar-Saals Cathrin Chytil.

Für die Zukunft gibt es zahlreiche Pläne, um das Palais Ehrbar wieder mit musikalischem Leben zu füllen: Neben Kammermusikkonzerten und Konzerten mit kleinem Orchester soll es auch Wettbewerbe und Meisterkurse geben, um die Jugend zu fördern. Erste Veranstaltungen sind noch neben der laufenden Restaurierung angesetzt. Der permanente Betrieb soll dann mit Jahresende starten.

 

Erfahren Sie in dem TV-Beitrag mehr über die spannende Geschichte des Ehrbar-Saals und die aktuellen Restaurierungsarbeiten. 

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