Alexander Maria Wagner – Visionen zwischen Licht und Abgrund

Im Konzerthaus Berlin gestaltet Alexander Maria Wagner am 23.10.2026 einen spannungsreichen Klavierabend mit Werken von Bach, Schumann, Skrjabin und eigener Musik. Ein Abend voller Mystik, Ekstase und klanglicher Grenzgänge.

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Alexander Maria Wagner (*1995) studierte Komposition bei Tristan Murail, Franz Hummel und Kenneth Hesketh sowie Klavier bei Pavel Gililov und Theodor Breu an der Universität Mozarteum Salzburg und am Royal College of Music in London. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Thomas Adès.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn neben zahlreichen Auftritten in Deutschland (Herkulessaal und Gasteig München, Beethoven-Haus und Beethovenfest Bonn, Regentenbau Bad Kissingen u.w.) auch nach Österreich, Italien, Frankreich, Tschechien, England, Rumänien, Aserbaidschan, in die Schweiz und die USA. Namhafte Rundfunk- und Fernsehanstalten wie der BR, WDR, Deutschlandradio Kultur, 3Sat oder der ORF sendeten Portraits. 2018 gab er sein Debüt mit der Jenaer Philharmonie und Beethovens 3. Klavierkonzert; kurz zuvor erschien seine Einspielung von Tschaikovskys 1. Klavierkonzert mit dem Radiosinfonieorchester Moskau. Er gastierte in mehreren Sälen mit Bachs Goldberg-Variationen und seinen Klavierstücken Rhapsotüde und Miniaturen über Mohn. Im Herbst 2026 gibt er in der renommierten Klavierreihe von C. Bechstein sein Debüt im Konzerthaus Berlin.

Bereits mit 14 Jahren komponierte Alexander Maria Wagner seine Erste Sinfonie Kraftwerk, die vom Sofia Philharmonic Orchestra eingespielt wurde. 2017 spielte das Radiosinfonieorchester Moskau auch seine Zweite Sinfonie ein. Das Stück wurde von der English National Ballet School in London als Musik für eine neue Choreographie gewählt; 2023 strahlte auch der Österreichische Rundfunk (OE1) das vielbeachtete Orchesterwerk aus. Für viele seiner Kompositionen (Triptychon, Rosendorn, Käfer töten) schreibt er eigene Texte. Seit Jahren verbindet ihn auch eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit der Autorin Helen Brecht (Arien ohne Vorhang; Traum einer Maschine u.w.). Sein jüngstes Stück „Worte in Trance“ wurde im Mai 2026 im Rahmen der Feierlichkeiten zu György Kurtágs 100. Geburtstag im Music Center in Budapest uraufgeführt. Derzeit arbeitet er an einem Streichquartett, dem Stück Octocorallia für Vokal-Oktett und japanisches Klangspiel und an einer neuen Oper. Seine Werke werden bei der Universal Edition Wien verlegt.

Programm
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, BWV 903
Robert Schuman (1810–1856): Geistervariationen Es-Dur, WoO 24
Alexander M. Wagner (*1995): „Mohn“ – Fünf Miniaturen (2020)
Alexander Skrjabin (1872–1915): Fantasie h-Moll, op. 28
Alexander Skrjabin (1872–1915): Sonate Nr. 9 „Schwarze Messe“, op. 68 
Robert Schuman (1810–1856): Fantasie C-Dur, op. 17 

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Fotos © Karoline Kreidl 

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Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
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