27.06.2024

Myriam Barbaux-Cohen spielt französische Klaviermusik

Myriam Barbaux-Cohen veröffentlichte - unterstützt durch C. Bechstein - ihr erstes Album mit Klaviermusik von Enrique Granados. "Eine Zauberin des Keyboards", titelte die "Wiener Zeitung". Eine weitere CD folgte mit Werken der französischen Komponistin Mélanie Bonis, deren Werke sie auch in diesem Konzert hören können.

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Myriam Barbaux-Cohen spielt französische Klaviermusik

Myriam Barbaux-Cohen wuchs in La Rochelle, Frankreich auf und begann im Alter von 10 Jahren Klavier zu spielen. Sie erhielt den 1. Preis für Kammermusik und Klavier am Konservatorium von Gennevilliers und setzte dann ihr Musikstudium in Paris bei Muza Rubackyte am russischen Serge-Rachmaninoff-Konservatorium fort. Ihr Konzertdiplom erlangte sie mit Auszeichnung und den Glückwünschen der Jury. Anschließend nahm sie am ICPA-Programm (International Certificate Piano Artist) teil, wo sie unter der Leitung von Nelson Delle-Vigne und Philippe Entremont auftrat.

Ihr Talent überzeugte die Marke C. Bechstein, sie für ein erstes Album zu sponsern, das 2020 beim Label Ars Produktion aufgenommen wurde und der Klaviermusik von Enrique Granados gewidmet ist. „Eine Zauberin des Keyboards“, titelt die Wiener Zeitung nach der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums. Der Erfolg bei Kritikern und beim Publikum ermutigte sie, erneut an einem originellen Projekt zu arbeiten, in dem sie sich mit Werken des französischen Komponisten Mélanie Bonis beschäftigte und, welches von der Kritik große Anerkennung fand (Diapason, Classica, France Musique...). Myriam Barbaux-Cohen wurde für dieses Album in der Kategorie „Solistenalbum“ für den Opus Klassik 2020 sowie als „Nachwuchstalent“ 2023 nominiert. Mit dieser Aufnahme enthüllt Myriam Barbaux-Cohen die gesamte Klangpalette, deren Geheimnis sie kennt. Dieses mit selten aufgeführten Stücken bereicherte Album ist ein perfektes Medium, um ihr Talent als Geschichtenerzählerin, aber auch als herausragende Technikerin zum Ausdruck zu bringen. Das Crescendo Magazine schreibt: „Eine Zartheit und Intimität, ein Potenzial für Virtuosität, das zwar vorhanden ist, aber nicht auf Angeberei abzielt.“

 

Programm


Mélanie Bonis (1858-1937)

Romance sans paroles opus 29

Au Crepuscule opus 111

Carillon mystique opus 31

Romance sans paroles opus 56

Pres du ruisseau opus 9

La cathedrale blessee opus 107

Une flute soupire opus 117

Cloches lointaines opus 121

Les Papillons opus 28 Ballade opus 27

 

Germaine Tailleferre (1892-1983)

Extraits de Fleurs de France

Coquelicot de Guyenne

Anthemis du Roussillon

Bleuet de Picardie

 

Cécile Chaminade (1857-1944)
Pêcheurs de nuits

 

Eintritt: 15,- €

Foto: Antonin Cohen

Veranstalterin: Myriam Barbaux-Cohen