Die Konzertreihe Bechstein Young Professionals in Berlin stellt Klavierstudierende der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler vor, die zu herausragenden Persönlichkeiten ihrer Klassen zählen. Die Konzerte im After Work Format finden im Flügelsaal des C. Bechstein Centrums Berlin statt: Eine Stunde Klaviermusik auf höchstem Niveau. Man höre und staune!
Eintritt frei
Anmeldung unter: s.roszak@bechstein.de
Rina Harada
Enrique Granados (1867-1916)
Goyescas - Los majos enamorados
No. 5: El amor y la muerte (Balada)
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“
1. Allegro assai
2. Andante con moto
3. Allegro ma non troppo
Tabea Streicher
Alban Berg (1885-1935)
Sonate für Klavier op. 1
Johannes Brahms (1833–1897)
Sonate für Klavier No. 2 fis-Moll op. 2
1. Allegro non troppo ma energico
2. Andante con espressione
3. Allegro- Poco piu moderato
4. Sostenuto – Allegro non troppo e rubato – Molto sostenuto
Biografien
Tabea Streicher ist eine deutsch-ungarische Pianistin, deren Begabung bereits durch zahlreiche internationale Auszeichnungen hervorgehoben wurde, darunter der 3. Preis beim Concours International de Mayenne, der 2. Preis beim „Città di San Donà di Piave“ und der 1. Preis beim Tunbridge Wells Music Competition.
Im Alter von sieben Jahren übernahm Frau Prof. Galina Iwanzowa sie als Schülerin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, bis sie dort zu Stefan Lietz wechselte. Nach der Förderung des Julius Stern Instituts der Universität der Künste Berlin studierte sie dort seit 2023 im Bachelor in der Klasse von Prof. Markus Groh, absolvierte 2024/2025 einen Austausch am Conservatoire de Paris (CNSMDP) bei Hortense Cartier-Bresson und setzt seitdem ihr Studium an der UdK bei Prof. Björn Lehmann fort.
Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Musikakademie Liechtenstein und der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin“. Zudem war sie von 2017 bis 2020 Stipendiatin der Carl Bechstein Stiftung, die sie darüber hinaus umfassend fördert und unterstützt.
Ein wichtiger Teil ihrer musikalischen Tätigkeit ist die kammermusikalische Arbeit mit ihrem Bruder Daniel Streicher, mit dem sie mehrfach als Klavierduo bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde. Gemeinsam werden sie Ende 2026 eine Konzertserie in New York gestalten.
Im März 2024 war sie mit Rachmaninows zweitem Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie und im Sendesaal des RBB zu hören.
Beim renommierten Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin erzielte sie im Januar 2026 den 3. Preis der Elsa-Wera-Arnold-Stiftung und führte im Finalkonzert des Wettbewerbs Mendelssohns g-Moll Klavierkonzert mit dem Konzerthausorchester Berlin auf.
Wertvolle Erfahrungen sammelte sie auf Meisterkursen bei Eldar Nebolsin, Klaus Hellwig, Milana Chernyavska, Jan Jiracek von Arnim, Avedis Kouyoumdjian, Michel Béroff, Martin Helmchen und Ueli Wiget.
Ihre Konzerte in solistischer wie kammermusikalischer Besetzung führten sie zu renommierten Festivals wie den Dresdner Musikfestspielen, dem Mayfield und crescendo Festival, in die Philharmonie sowie das Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie und die Laeiszhalle Hamburg, die Semperoper Dresden und den Musikverein Wien.
Rina Harada wurde 1997 in Nara/Japan geboren. Sie absolvierte ihr Masterstudium an der Universität der Künste Tokio bei Prof. Chiharu Sakai. Seit 2022 studiert sie im Masterprogramm an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Gottlieb Wallisch.
Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Vigo, den 2. Preis beim 15. Tokio Musikwettbewerb sowie den 2. Preis (höchste Auszeichnung) beim Artur-Schnabel-Wettbewerb im Jahr 2023.
Drüber hinaus trat sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf, u.a. dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Tokyo City Philharmonic Orchestra, dem Geidai Philharmonia Orchestra und dem Kansai Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Kenichiro Kobayashi, Kazufumi Yamashita, Toshiaki Umeda, Takeshi Oi, Masato Suzuki, Sachio Fujioka, Ken Takaseki und Keiko Mitsuhashi.
2023 erhielt sie ein Stipendium des Auslandsstudienprogramms für Nachwuchskünstler der Agentur für kulturelle Angelegenheiten. Seit 2026 ist sie Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft.
Fotos: © Marleen Annema (TS) und Ayane Shindo (NH)