Anna Geniushene (geb. 1991) gab bereits mit sieben Jahren ihr Recital-Debüt in der Berliner Philharmonie. Sie studierte am Moscow Tchaikovsky Conservatory bei Elena Kuznetsova und setzte ihre Ausbildung an der Royal Academy of Music bei Christopher Elton fort, wo sie 2018 Master und Advanced Diploma mit Auszeichnung abschloss. Preisträgerin bedeutender Wettbewerbe, darunter Leeds, Tchaikovsky und Busoni, gewann sie 2022 beim Van Cliburn International Piano Competition die Silbermedaille. Ihre Auftritte führten sie in bedeutende Säle Europas, Amerikas und Asiens, u. a. in die Elbphilharmonie, und zu Festivals wie Klavier-Festival Ruhr und Chopin and His Europe. Sie konzertierte mit Orchestern wie Atlanta Symphony, Osaka Philharmonic, Stavanger Symphony und Taipei Symphony unter Dirigenten wie Nathalie Stutzmann, Miguel Harth-Bedoya, Eliahu Inbal und Marin Alsop. Neben der Konzerttätigkeit engagiert sie sich in der Lehre, gibt Meisterkurse und war Assistenzprofessorin am Moskauer Konservatorium. Aufnahmen erschienen bei LINN Records und Alpha Classics, zuletzt das Duo-Album „Hallelujah Junction“ und ihr Soloalbum „Opus 1“.
Programm
Johannes Brahms (1833–1897): Balladen op.10
Béla Bartók (1881–1945): Scherzo aus Vier Stücke Sz. 22
Frédéric Chopin (1810–1849): Variations Brilliantes op. 12
Franz Liszt (1811–1886): Valses oubliées Nos. 1-3. S. 215-217
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Variationen und Fuge Es-Dur op.35 'Eroica Variationen'
Fotos © Ira Polyarnaya
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