Yanica Hristova

Man kann ein Klavier von C. Bechstein niemals verwechseln. Der Wunsch des Pianisten nach einer befriedigenden Klangbalance wird durch tiefe, warme, farbige und singende Töne erfüllt. Dies geschieht auf einzigartige Weise, und es ist ein wahres Privileg für jeden Pianisten, diesen Reichtum an Klangqualität erleben zu können!

Yanica Hristova

 

Yanica Hristova wurde 1985 in Russe, Bulgarien, geboren. Im Alter von 9 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Mit 12 Jahren debütierte sie mit dem Philharmonischen Orchester von Russe. Nach ihrem Abschluss an der National School of Arts "Prof. Vesselin Stoyanov" in Russe setzte sie ihr Klavierstudium bei Prof. Paul Komen am "Prince Claus Conservatory" in Groningen und an der "Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten" (Universität der Künste Den Haag) in Den Haag, Niederlande, fort, wo sie 2010 ihr Bachelor- und Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Dozenten und Konzertpianisten bereicherten ihre professionelle Ausbildung. 2016 schloss Yanica Hristova ihr Konzertexamen in der Klavierklasse von Prof. Tomislav Nedelkovic-Baynov an der Hochschule für Musik in Trossingen ab.

Yanica Hristova hat über 40 Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben in Bulgarien, Rumänien, Deutschland, Spanien, den Niederlanden und der Türkei gewonnen. Zuletzt gewann sie den 2. Preis beim "First Concours International de Piano Orchestra'Sion" in Istanbul, Türkei, sowie einen 1. Preis bei den internationalen Wettbewerben "Hairs of Orpheus" in Albena, Bulgarien, und bei der "Gallery of Talents" in Cheliabinsk, Russland. Konzertreisen führten sie nach Bulgarien, Deutschland, Holland und in die Türkei.

Sie gibt regelmäßig Meisterkurse an der Akademie Alb-Bodensee in Meßkirch und an der Musikhochschule Trossingen, Deutschland.

Yanica Hristova: Études & Impromptus

Melism Yanica Hristova: Études & Impromptus

Auf ihrem neuen Album kombiniert Yanica Hristova Schuberts Impromptus mit den Werken bulgarischer Komponisten. So dienen sie als Zwischenspiele zu den Werken von Veselin Stoyanov, Pancho Vladigerov und Tomislav Baynov. Die Hörenden sind eingeladen, über Raum und Zeit hinwegzusehen, und in verschiedenen Klangwelten einzutauchen, um Schuberts Musik mit neuen Ohren zu hören. Wunderbar gelingt diese Kombination und sowohl Yanica Hristova als auch der C. Bechstein D282 überzeugen mit klaren und sanglichen Klängen.

Das Album wurde im Juli und Oktober 2020 in der Église Évangélique Saint-Marcel in Paris aufgenommen.