Saleem Ashkar

„Der C. Bechstein Konzertflügel besitzt alle Eigenschaften, die einen Pianisten glücklich machen: Klarheit, Farbenreichtum und Dynamik sowie einen einzigartig singenden Ton.“

Saleem Ashkar über Bechstein

 

Saleem Ashkar gab sein Debüt an der Carnegy Hall im Alter von 22 Jahren und konzertiert seitdem mit den führenden Orchestern der Welt, wie den Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw Amsterdam, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra u.a. und ist zudem häufiger Gast der wichtigsten Orchester Israels, vor allem beim Israel Philharmonic und beim Jerusalem Symphony Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig konzertiert, gehören Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Lawrence Foster, Sebastian Weigle und Vladimir Fedoseyev. Im Mozart-Jahr 2006 war er bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti zu hören.

Weitere Engagements führten Saleem Ashkar zum renommierten norwegischen Risør-Festival, nach Ravinia mit dem Chicago Symphony Orchestra, nach Frankreich zum Menton-Festival, zum Konzerthausorchester Berlin und zum Birmingham Symphony Orchestra. 2007 trat Ashkar erstmals mit dem Gewandhausorchester Leipzig auf. In der Saison 2008/09 konzertierte er auf Einladung von Riccardo Chailly erneut mit dem Gewandhausorchester. Eine hymnisch gefeierte Recital-CD wurde 2005 bei EMI Classics veröffentlicht. 2013 spielte Ashkar bei DECCA mit dem NDR Sinfonieorchester unter Ivor Bolton Beethovens erstes und viertes Klavierkonzert, 2014 mit dem Gewandhaus Orchester unter Riccardo Chailly Mendelssohns erstes und zweites Klavierkonzert ein. Beide Aufnahmen fanden begeistertes Echo in der Musikwelt.

Die Saison 2016/17 steht ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens: Kern von Saleem Ashkars Beethoven-Projekt ist ein Konzert-Zyklus mit sämtlichen 32 Sonaten Beethovens, den das Konzerthaus Berlin in Kooperation mit C. Bechstein in Berlin veranstaltet. Jedes der acht Konzerte steht unter einem bestimmten Thema und findet in einem anderen Saal statt. Weitere Beethoven-Zyklen auf Bechstein sind geplant in Israel, Osnabrück und Prag.

Fotos © Peter Rigaud, Liudmila Jeremies, Torben Garlin

Erster Teil von Ashkars Beethoven Zyklus bei Decca erschienen

Erster Teil von Ashkars Beethoven Zyklus bei Decca erschienen

Das Traditionslabel Decca hat die erste Doppel-CD mit Klaviersonaten Ludwig van Beethovens mit Saleem Ashkar veröffentlicht. Der Pianist hat die Sonaten op. 2 Nr. 3, op. 10 Nr. 1, op. 27 Nr. 2 und op. 109 im Kulturstall von Schloss Britz auf einem C. Bechstein Konzertflügel D 282 eingespielt und hält damit seine intensive Auseinandersetzung mit Beethoven auch zum Nachhören fest. Die Presse lobte die brillant aufgenommene Einspielung und Ashkars selbstbewussten und kraftvollen Ton und bestätigte ihn nochmals als herausragenden Beethoven-Interpreten. Bis zum Beethoven Festjahr 2020 soll die Reihe mit allen Sonaten aufgenommen und veröffentlicht werden.

Franziska von Busse vom NDR begeistert sich für Ashkars Sensibilität wie auch sein genaues Abwägen der Gewichtungen. Über den ersten Satz der Klaviersonate Nr. 14 ("Mondscheinsonate") sagt sie: "Saleem Ashkar lässt den ersten Satz sehr schlicht fließen, ohne große Dynamikschwankungen, ganz im Vertrauen auf das innere Leuchten der Musik und den warmen Klang seines Bechstein-Flügels."

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