15.03.2024

Klavierkonzert mit Florian Heinisch

Freuen Sie sich auf ein wunderbares Klavierkonzert mit Florian Heinisch

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Florian Heinisch, in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann im Alter von
fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Sein außergewöhnliches Talent hat der Pianist von seiner
Großmutter Barbara Heinisch, die – damals eine Seltenheit – als Organistin tätig war.
Florian Heinisch war bereits in namhaften Konzertsälen wie der Wigmore Hall, der Tonhalle
Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Concertgebouw Amsterdam und der Salle Cortot
Paris zu Gast. Mit einem Programm, das unter anderem die berühmte „Hammerklaviersonate“
von Beethoven enthielt, gab er sein umjubeltes Debütkonzert in der Hamburger
Elbphilharmonie.
Große Aufmerksamkeit erspielte sich der Pianist mit einem Gedenkkonzert an den
„Wunderpianisten“ (Die Zeit) Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von
der Gestapo verhaftet und anschließend ermordet wurde. Gemeinsam mit dem irakischen
Cellisten Karim Wasfi war er in der Deutschen Botschaft in Bagdad zu Gast.
Als Hommage an Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag 2020 weltweit gefeiert
werden sollte, hat Florian Heinisch unter dem Titel Beethoven – „An die unsterbliche Geliebte“
ein reines Beethoven-Programm konzipiert, das 2020 auf CD erschienen ist. Um in der
musikarmen Corona-Zeit weiterhin Menschen mit klassischer Musik zu erreichen, initiierte er
das erfolgreiche Projekt „Rent a Beethoven“ bei dem er Corona-konforme Konzerte in
Privathaushalten spielte.
Heinisch spielte mit renommierten Dirigenten wie Kent Nagano und war bei Festivals wie den
Musikfestspielen Usedom oder Palermo Classica zu Gast.
Mit Vorliebe konzipiert der Pianist Konzertprogramme aus Werken des „klassischen
Repertoires“ und Neuer Musik. Sein umfassendes Verständnis für zeitgenössische
Kompositionen vertiefte er 2005 bis 2009 durch Unterricht bei Johannes Schlecht. In seinen
Konzertprogrammen finden sich nicht selten Namen wie Ives, Schönberg und Ligeti. Gern
arbeitet er mit den jeweiligen Komponisten bei der Entstehung ihrer Werke zusammen. Diese
Zusammenarbeit wirkt sich auch auf die Interpretation traditioneller Werke aus, denn aus der
Sicht von Florian Heinisch gleicht das Klavierspiel eher einer Improvisation als der reinen
Wiedergabe eines Notentextes.
Ende 2020 beauftragte ihn der MDR mit der Kurzkomposition „Ludus Bacchus“; seine
Komposition „Chimères“ wurde im Mai 2022 in der Reihe „Winners & Masters“ im Gasteig
München uraufgeführt.
Heinisch studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn
Bartholdy“ in Leipzig bei Dietmar Nawroth und Gerald Fauth, anschließend bei Sontraud
Speidel in Karlsruhe. Meisterkurse bei renommierten Pianisten ergänzen seine Studien.
Beeindruckt von seiner außergewöhnlichen Improvisationsfähigkeit studierte er auf dessen
Einladung ein Jahr beim New Yorker Jazzpianisten Richard Beirach und war Teilnehmer eines
Musikfest Bremen Ateliers mit Yaron Herman. Er ist Preisträger hochrangiger Wettbewerbe, u.a.
des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs Braunschweig und des Kleinen
Schumann-Wettbewerbs sowie des Bachwettbewerbs Köthen und des Internationalen
Steinway Klavierwettbewerbs und erhielt Förderstipendien zur Unterstützung hochbegabter
Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen.

 

Programm

Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasie C-Dur H. 291

Felix Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte op. 38 Nr. 1-3

Fanny Hensel: Andante cantabile Des-Dur

Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9

 

PAUSE

 

Johannes Brahms: Scherzo es-Moll op. 4

Carl Philipp Emanuel Bach: 12 Variationen über La Folia d’Espagne, H. 263 (X)

György Ligeti: Etüde Nr. 11 „En suspens"

Fanny Hensel: Vier Lieder für das Pianoforte op. 8

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Fantasie fis-Moll op. 28

 

Veranstalter: in medias Public Relations GmbH

Bildrechte: Thomas Leidig

Beginn

Fr, 15. März 2024 | 19:30 Uhr

Eintritt auf Spendenbasis

Anmeldungen

Freie Plätze können telefonisch im C. Bechstein Centrum Dresden unter 0351 / 49 77 28 20 oder per Email über dresden@bechstein.de  erworben werden.

Weitere Informationen

Das C. Bechstein Centrum Dresden erreichen Sie barrierefrei.

Veranstaltungsort

C. Bechstein Centrum Dresden
Robert-Schumann-Saal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden

Tel.: 0351 - 49 77 28-0
Fax: 0351 - 49 77 28-10
Email: dresden(at)bechstein.de