Winterreise, Franz Schubert

Ein Liederabend mit der Mezzosopranistin Corinna Scheurle und der Pianistin Klara Hornig.

Uhr

Franz Schubert: Winterreise D 911

 

Corinna Scheurle, Mezzosopran

Klara Hornig, Klavier

 

“…die Sängerin […] besitzt etwas, was man nicht lernen kann: den unverstellten Herzenston, der […] den Hörer unmittelbar berührt.”

schreibt Ekkehard Pluta für Klassik heute April 2024

 

„Warm und füllig, glühend und gerundet ist Scheurles Stimme…Dabei profitiert die Sängerin von Hornigs erklecklichem Farbenreichtum…“

schreibt Olga Myschkina in der Opernwelt August 2024

 

„Sehr hörenswert!“

schreibt Johannes Schmitz in einer Rezension (5 von 5 Sternen und den Sonderstern für das Genre Lied) über das Album „Schwarze Erde“ für FonoForum August 2024

 

 

Die Mezzosopranistin Corinna Scheurle und die Liedpianistin Klara Hornig verbindet seit vielen Jahren eine rege Zusammenarbeit. Nun widmen die beiden sich Schuberts großem Zyklus „Winterreise“ D 911. Diese 24 existentiellen Lieder, die Schubert kurz vor seinem Tod beendete, beschreiben die Wanderung einer empfindsamen Seele ohne Herkunft, ohne Ziel, von sich wegführend, auf sich zugehend, vom Leben weg, in den Tod hinein.

Nach wie vor meist von Sängern gesungen, setzt eine Frauenstimme, ja, gibt jede Aufführung der „Winterreise“ unweigerlich andere Assoziationen, Blickwinkel, andere Einblicke in die Seele frei, trifft jeden Zuhörenden anders. Ein zeitloses, beeindruckendes und ergreifendes Meisterwerk.

 

Für einen Vorab-Eindruck: der Trailer zum gemeinsamen Album „Schwarze Erde“:<o:wrapblock> </o:wrapblock>

 
  Webvideo

 

 

 

https://youtu.be/pyZTI50CxsQ?is=TLwJ-X-u4zN5-G6-

 

Veranstalterinnen sind Corinna Scheurle und Klara Hornig

Corinna Scheurle

Die Mezzosopranistin mit deutsch-ungarischen Wurzeln und in Vorarlberg aufgewachsen, ist im Opern, Lied - und Konzertbereich gleichermaßen aufgestellt. Sie wurde im Herbst letzten Jahres für ihr Kunstschaffen mit dem Vorarlberger Kulturpreis und im Herbst 2024 mit dem dritten Preis des Hugo Wolf Wettbewerbs Stuttgart ausgezeichnet . Ihre Laufbahn begann als Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Berlin. Anschließend wurde sie Teil des Ensembles der Bayerischen Staatsoper bevor sie an das Staatstheater Nürnberg wechselte, um ihr Fachrepertoire aufzubauen. In Nürnberg sang sie bislang Rollen wie Carmen, Octavian (Der Rosenkavalier), Angelina (La Cenerentola), Ruggiero (Alcina), Hänsel (Hänsel und Gretel), Donna Elvira (Don Giovanni), Cherubino (Le nozze di Figaro), Ramiro (La finta Gardiniera) und Olga (Eugen Onegin). Sie gastierte u.a. an der Staatsoper Berlin, an der Semperoper Dresden, beim Glyndebourne Festival, in Baden-Baden, in Aix-en-Provence, bei den Tiroler Festspielen in Erl, in der Biblioteca Alexandrina in Alexandria, im Müpa Budapest, am Salzburger Landestheater und bei den Bregenzer Festspielen. Ihr erstes Album „Schwarze Erde“ mit Repertoire von Béla Bartók, Zoltán Kodály, Robert Schumann und Alban Berg, aufgenommen im Bayerischen Rundfunk gemeinsam mit der Pianistin Klara Hornig, erhielt von der Fachpresse große Anerkennung. Liederabende gab sie im Pierre-Boulez-Saal Berlin, beim Eppaner Liedsommer, im Konzerthaus Berlin, im Mendelssohnhaus Leipzig, im Pianosalon Christophori Berlin, im Béla Bartók Geburtshaus Budapest, in der Villa Wahnfried Bayreuth und im Johannissaal des Schloss Nymphenburg. Sie widmet sich neben ihrem breitgefächerten Repertoire stets dem ungarischen Volks-und Kunstlied.

 

Klara Hornig

Die Berliner Liedpianistin und Kammermusikerin Klara Hornig ist seit vielen Jahren als Partnerin zahlreicher Solistinnen und Solisten etabliert, darunter Patrick Grahl, Corinna Scheurle u.a.. Wichtige Impulse für die Arbeit am Lied erhielt sie unter anderem von Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfram Rieger, KS Brigitte Fassbaender, Burkhard Kehring und Irwin Gage. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit leitet sie als renommierte Pädagogin Liedinterpretationsklassen, sowohl an der hmt Rostock als auch an der UdK Berlin. Meisterkurse für Liedgestaltung gab sie zuletzt an der Musikhochschule Lübeck. Sie ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Schubert und die Musik der Moderne Graz“ sowie der „Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart” und war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings. Als Kennerin von Lyrik und Prosa widmet Klara Hornig sich selbst dem Schreiben. Dank des hohen Stellenwertes der Verbindung von Musik und Sprache liegen ihr nicht nur Liederabende im klassischen Sinne am Herzen, sondern auch Konzepte mit Rezitation und Lesung. Hier arbeitete sie mit Schauspielern wie Gerd Wameling und Peter Kurth zusammen. Liedrepertoire fernab des Mainstreams erregen ihre besonderes Interesse. Das spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider. Ihre eingespielten Alben wurden von der Fachpresse hoch gelobt.

Abendkasse € 25,-

Schüler / Studierende € 15,-

C. Bechstein Centrum Nürnberg
Lorenzer Platz 29
90402 Nürnberg
Tel. +49 - 911 - 211 022 35

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