"Freund & Feind"-
Ein musikalischer Bilderbogen zwischen Brahms und Wagner
Programm (Auswahl)
Richard Wagner (1813-1883)
„Meine Ruh‘ ist hin“ (aus „7 Szenen aus Goethes Faust“)
„Lied des Mehpistopheles“
„Gruß seiner Treuen“
„ Im Treibhaus“ und „Träume“ (aus den Wesendock-Liedern)
Johannes Brahms (1833-1897)
„Sonntag“ op. 47 Nr. 3
„Blinde Kuh“ op. 58 Nr. 1
„Verzagen“ op. 72 Nr. 4
„Salamander“ op. 107 Nr. 2
Robert Fuchs (1847-1927)
„Enttäuschung“ op. 56 Nr. 4
Robert Kahn (1865-1951)
Ständchen op. 16 Nr. 4
Novemberfeier op. 20 Nr. 2
Max Reger (1873-1916)
Resignation ( – 3. April 1897 – J. Brahms † ) op. 26 Nr. 5
Kleine Änderungen sind noch möglich!
Veranstalter ist: Katrin Küsswetter und Lorenz Trottmann
Biographie
Katrin Küsswetter hat sich mit ihrem weichen und wandelbaren Koloratursopran auf den bedeutenden Bühnen Europas einen hervorragenden Namen gemacht. Ihre außergewöhnliche Laufbahn begann sie in der Alten Musik, erarbeitet sich durch ihre Musikalität und Virtuosität jedoch rasch ein breitgefächertes Repertoire von der Barockmusik bis zur klassischen Moderne.
Sowohl im Konzertfach als auch in der Oper ist sie als Solistin regelmäßig auf international renommierten Bühnen zu Gast, so u.a. im Rahmen der Ansbacher Bachwoche, dem Bachfest Stuttgart, den Tagen für Alte Musik Innsbruck, den Balthasar-Neumann-Musiktagen und über viele Spielzeiten hinweg bei den Bayreuther Festspielen. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Helmut Rilling, René Jacobs, Lars Ulrik Mortensen, Hartmut Keil, Christoph U. Meyer, sowie Sebastian Weigle und musiziert regelmäßig mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, La Ciaccona München, La Banda Augsburg, der Nürnberger Ratsmusik, Barock _Plus Nürnberg u.v.a. Zu ihren Bühnenpartnern zählen neben dem Ausnahmeflötisten Maurice Steger, die renommierte Barockgeigerin und Gründerin von Musica Alta Ripa Anne Röhrig genauso wie die international gefeierten Sänger Tilman Lichdi (Tenor) und Jukka Rasilainen (Bass).
Stets offen für musikalisches Neuland, scheut sie sich mit ihren beiden Ensembles „Baroque Pleasure“ und „Classic meets Jazz“ nicht vor Grenzgängen zwischen den verschiedenen musikalischen Genres und erschließt durch ungewöhnliche Konzert- und Vermittlungsprojekte, sowie Kinder- und Schulkonzerte in ausgefallenen Besetzungen stets neue und spannende Klangwelten gerade auch für jüngere Konzertbesucher. Außerdem wird sie regelmäßig für die Interpretation wiederentdeckter alter Werke, sowie für Produktionen zeitgenössischer Musik und Uraufführungen, die speziell auf sie zugeschnitten sind, engagiert. Ihr musikalisches Engagement und ihre klangliche Experimentierfreude wird regelmäßig mit Förderungen des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, des Bayerischen Tonkünstlerverbandes, sowie der Jazzabteilung des Bayerischen Musikrats ausgezeichnet.
Ein wichtiger Schwerpunkt von Katrin Küsswetters Bühnenrepertoires liegt auf den virtuosen Koloratur-Partien von W. A. Mozart (u.a. Königin der Nacht, Konstanze, Madame Silberklang), die Sie nicht nur auf der Bühne verkörperte, sondern auch 2019 in ihrer ersten Solo-CD mit einer anspruchsvollen Auswahl der großen Konzert- und Opern- Arien von W.A. Mozart eindrücklich belegen konnte. Zu ihren Opernrollen gehören daneben G.F. Händels „Cleopatra“, J. Offenbachs „Olympia“, die „Zerbinetta“ von R. Strauss und L. Bernsteins „Cunegonde“.
Zuletzt veröffentlichte sie Ende 2023 ihre vielbeachtete Solo-CD „Arias &Motets-Last Heroes“ mit einer Ersteinspielung aller „Otto Arie Sacre“ des Mozart-Zeitgenossen Giuseppe Giordani als Ergebnis eines Stipendiums des Deutschen Musikrats beim Leipziger Label Rondeau®, die nach nur knapp 12 Monaten bereits in einer Zweitauflage erschien. Zahlreiche Live-Mitschnitte beim BR, WDR, SWR und Arte belegen zudem ihre hohe musikalische Qualität und Vielseitigkeit.
Lorenz Trottmann stammt aus Kulmbach und studierte in Nürnberg Klavier, Posaune und Komposition. Neben seiner pädagogischen Arbeit in Schwandorf und Kulmbach ist er als Konzertpianist in Franken aktiv, seit 2020 auch als Initiator und künstlerischer Leiter im Konzertverein "Dialoge: Wort & Musik e.V.". Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Themenkonzerten zur musikalischen Moderne 1890-1930 sowie auf der aktuellen Musik. Als Komponist schreibt er Kammermusik, Vokalmusik, sowie szenische Werke und war unter anderem Stipendiat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf in Brandenburg. Studio-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit.