Vincent Ong, 2001 in Malaysia geboren, hat sich als einer der spannendsten jungen Pianisten seiner Generation etabliert. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2025 beim XIX. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau, wo er als erster malaysischer Pianist das Finale erreichte und mit einem Laureatenpreis ausgezeichnet wurde. Zuvor gewann er 2024 den Ersten Preis beim 19. Internationalen Robert-Schumann-Klavierwettbewerb. Seine Konzerttätigkeit führte ihn weltweit zu ausverkauften Recitals, u. a. im Seoul Arts Center, Taipei National Concert Hall, Hamarikyu Hall Tokyo und zum Nohant Festival Chopin in Frankreich. Sein Repertoire reicht von Bach über Chopin bis Ligeti, geprägt von poetischer Vorstellungskraft, struktureller Klarheit sowie Komposition und Improvisation. Ong studierte bei Ng Chong Lim in Malaysia und bei Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er erhielt Impulse von Musiker:innen wie Elisabeth Leonskaja, Elisso Virsaladze, Piotr Anderszewski und Kirill Gerstein. Er ist Stipendiat der Lucia-Loeser-Foundation, der Fondation Clavarte und Teilnehmer der Lieven International Piano Foundation in Wien.
Programm
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9
Joseph Haydn: Largo assai E-Dur nach dem 2. Satz des Streichquartetts Hob. III:74
Joseph Haydn: Sonate E-Dur Hob. XVI:31
Béla Bartók: Drei Etüden op. 18
Max Reger: Träume am Kamin op. 143 Nr. 1-3
Sergej Prokofjew: Klaviersonate Nr. 6 A-Dur op. 82
Foto © Tat Keng Tey
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