Raúl da Costa hat sich als unverwechselbare künstlerische Persönlichkeit in der internationalen Musikszene etabliert. Bekannt für Klarheit, Fantasie und Tiefe seiner Interpretationen, tritt er regelmäßig auf großen europäischen Bühnen auf, darunter Konzerthaus Berlin, Palau de la Música Catalana, Concertgebouw Amsterdam, Calouste Gulbenkian Foundation, Lockenhaus Festival und Liszt-Akademie Budapest. Sein Orchesterdebüt gab er mit zwölf Jahren in der Casa da Música Porto. Er konzertierte mit bedeutenden Orchestern in Portugal und international und arbeitete mit Künstlern wie Anja Lechner, Anouar Brahem, Sergei Nakariakov, Bruno Monsaingeon, Albrecht Mayer und Michael Barenboim. Seine Auftritte wurden u. a. von ARTE, Deutsche Grammophon, Deutschlandradio, NDR und Radio France übertragen. Aufnahmen umfassen Rachmaninows 4. Klavierkonzert mit dem Porto Symphony Orchestra und Werke mit dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León. Er studierte bei Karl-Heinz Kämmerling, Bernd Goetzke und Kirill Gerstein und war Stipendiat der Gulbenkian- und Carl Bechstein-Stiftungen. Seit 2018 leitet er das Internationale Musikfestival von Póvoa de Varzim.
Programm
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonata No. 21 in C major, op. 53 “Waldstein”
Sergei Prokofiev (1891–1953): Sonata No. 4 in C minor, op. 29
José Vianna da Motta (1868–1948): Scenas Portuguezas und Ballade
Isaac Albéniz (1860–1909): Iberia, Book I
Foto © Telmo Pereira
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