Sounds of Ukraine
Festival Eröffnungskonzert
Das Eröffnungskonzert des Festivals Sounds of Ukraine widmet sich dem musikalischen Dialog zwischen der ukrainischen und der französischen Klangwelt. Im Zentrum steht der ukrainische Komponist Theodore Akimenko (1876–1945), dessen Musik romantische Ausdruckskraft mit impressionistischer Farbigkeit verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Claude Debussy, darunter die Petite Suite für Klavier zu vier Händen. Neben ausgewählten Solowerken erklingt Akimenkos Zyklus Caprices des harmonies op. 62bis – 21 klanglich differenzierte Präludien-Miniaturen, die erstmals in Deutschland zu hören sind.
Ein Konzertabend, der selten gespielte Werke in einen lebendigen europäischen Kontext stellt und neue Perspektiven auf die Klaviermusik des frühen 20. Jahrhunderts eröffnet.
Programm
Akimenko Theodore (1876–1945)
Drei Stücke über ukrainische Themen für Klavier
- Tendre idylle
- Près du berceau
- Chant de fête
Sechs ukrainische Stücke, op. 71 (1925)
für Klavier zu vier Händen
- Dumka
- Zum Tanz
- Lied
- Hochzeit
- November
- Gretschaniky
„Souvenir“, Mazurka, op. 26 (1904)
(Widmung: Mademoiselle Jelagina)
Fantaisie, op. 26bis (1904)
(Widmung: Klavdia Semjonowna Trailina)
„Caprices des harmonies“
21 Präludien-Miniaturen für Klavier, op. 62bis (1914)
Claude Debussy
Petite Suite (1889) für Klavier zu vier Händen
- En bateau
- Cortège
- Menuet
- Ballet
Oleksandr Oliinyk ist als Solist und Kammermusiker international tätig und widmet sich insbesondere der Pflege des ukrainischen Repertoires.
Violina Petrychenko konzertiert europaweit und engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für die Wiederentdeckung ukrainischer Komponisten; sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals Sounds of Ukraine.