Klavierkonzert mit Heghine Rapyan

Chopin von Armenien- Klavierwerke von Stephan Elmas -

Uhr

„In Rapyans kraftvollem, vielschichtigem Spiel fügt sich jeder einzelne Ton präzise in den Klangraum ein, präsentiert mit souveränem Selbstbewusstsein. Sie lässt das Klavier wie ein Orchester klingen.“
© Neue Westfälische


Heghine Rapyan ist eine international anerkannte Pianistin, deren Weg in der klassischen Musik von außergewöhnlichem Talent, unerschütterlicher Hingabe und tiefem künstlerischem Verständnis geprägt ist. Mit einer unverwechselbaren Stimme am Klavier und außergewöhnlicher interpretatorischer Tiefe fesselt sie ihr Publikum weltweit durch die Intensität und Aufrichtigkeit ihres Spiels.


Ihr Album „The Soul of Smyrna“, das die sämtliche Klaviersonaten von Stéphan Elmas umfasst, erschien im April 2023 als Weltpremiere beim Label Solo Musica / Naxos. Die Aufnahme wurde von der internationalen Presse hochgelobt und markierte einen wichtigen Meilenstein in ihrer künstlerischen Laufbahn. Führende europäische und amerikanische Musikkritiker und Rundfunkanstalten – darunter WDR, hr2 (Deutschland) und SRF (Schweiz) – würdigten das Album. Das BBC Music Magazine bezeichnete es als „ausgezeichnet“ und „eine sensationelle Entdeckung“, lobte die Überzeugungskraft und Tiefe ihres Spiels. Der American Record Guide wählte die Aufnahme zu den besten CDs des Jahres 2023.
 

Im Jahr 2025 veröffentlichte Rapyan ihr zweites Album „The Untouchable“, mit dem sie erstmals auch als Komponistin in Erscheinung trat – ein mutiges, zutiefst persönliches künstlerisches Statement, das ihre musikalische Identität über die Interpretation hinaus erweitert.
 

Heghine Rapyans musikalischer Weg begann früh: Mit sechzehn Jahren ging sie auf ihre erste internationale Tournee durch Deutschland, Österreich und die Niederlande. Im selben Jahr gewann sie den Kawai Artist Prize beim Armenian Legacy International Piano Competition in Jerewan – ein früher Erfolg, der ihr internationale Anerkennung einbrachte.
Seither führt sie ihre Karriere zu renommierten Konzertorten und Festivals in aller Welt. Sie trat u.a. im Megaron Athen, in der Thessaloniki Concert Hall und der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld auf, ebenso in Asien – im Beijing Concert Hall, Poly Shanghai City Theater und Shenzhen Concert Hall – sowie im Teatro Politeama in Palermo. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum ermöglicht es ihr, Werke österreichischer Komponisten einem internationalen Publikum näherzubringen.

 

Kritiker heben immer wieder die orchestrale Klangfülle und Ausdruckskraft ihres Spiels hervor. Wie die Neue Westfälische schrieb:
„In Rapyans kraftvollem, vielschichtigem Spiel fügt sich jeder einzelne Ton präzise in den Klangraum ein, präsentiert mit souveränem Selbstbewusstsein. Sie lässt das Klavier wie ein Orchester klingen.“
Ihre Vielseitigkeit zeigt sich ebenso in ihren Auftritten mit Orchester. Sie konzertierte als Solistin mit dem Armenian Philharmonic Orchestra, dem Armenian National Chamber Orchestra, dem Female Symphony Orchestra of Austria, dem Universitätsorchester Salzburg sowie der Camerata Louis Spohr in Düsseldorf. In Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Hisayoshi Inoue spielte sie u. a. Liszt’s Zweites Klavierkonzert, das vom Tokyo National Radio übertragen wurde. Im Oktober 2024 debütierte sie in der Tonhalle Düsseldorf mit dem Klavierkonzert von Florence B. Price.

 

Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wurde Rapyan u. a. in Armenien, Italien und Griechenland ausgezeichnet, darunter mit dem Ersten Preis beim Stephan-Elmas-
Klavierwettbewerb. Sie studierte bei namhaften Pianisten wie Pavel Gililov, Klaus Hellwig und Jura Margulis. Ein entscheidender Wendepunkt in ihrer künstlerischen Entwicklung war die Begegnung mit der legendären österreichischen Pianistin Ingrid Haebler in Salzburg. Nach deren Tod im Jahr 2023 gilt Rapyan als kulturelle Erbin ihres musikalischen Erbes.

 

Geboren in Gawar (Armenien), zeigte Heghine Rapyan bereits im Alter von drei Jahren eine natürliche Begabung für das Klavier. Ihre frühe Ausbildung erhielt sie bei A. Zagaryan an der örtlichen Musikschule und später bei Armen Babakhanian an der Tschaikowsky-Musikschule in Jerewan. Anschließend schloss sie ihr Studium am Staatlichen Konservatorium Jerewan mit
Auszeichnung ab. Ihre akademische Laufbahn setzte sie an der Universität Mozarteum Salzburg fort, wo sie Klavier bei Prof. Peter Lang und Prof. Rolf Plagge, sowie Kammermusik bei Prof. Imre
Rohmann und Prof. Tünde Kurucz studierte. Sie schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnung im Jahr 2017 ab.

 

Heute gestaltet Heghine Rapyan ein musikalisches Erbe, das durch Authentizität, emotionale Tiefe und künstlerische Exzellenz geprägt ist. Ihre Kunst überschreitet Grenzen und verbindet Menschen
durch die universelle Sprache der Musik. Mit jedem Auftritt ehrt sie die große klassische Tradition und trägt gleichzeitig zu ihrer lebendigen Zukunft bei.

 

Veranstalter: Heghine Rapyan

Bildrechte: Gor Ghazarian Photographer

 

Programm

Chopin von Armenien
Klavierwerke von Stephan Elmas

6 Preluden
n.1 G dur
n.2 h moll
n. 3 D dur
n. 4 Ges dur
n.5 a moll
n.6 f moll

Premier walse As dur

Walse n. 8 Des dur

Mazurka n. 4 E dur

Nocturne no.5 Ges dur

Nocturne no.7 fis doll

Fantasie Polonaise Des dur

- Pause -

Scherzo n.1 c-moll

Klavier Sonate n. 1 h-moll
1. allegro appassionato, 2. Marche Funebre , 3. Allegro
 

Fr, 29.05.2026 | 19:00 Uhr

 

Eintritt

€ 28,-  / ermäßigt f. Schwerbeschädigte € 15,- / ermäßigt f. Studierende € 12,- / Begleitpersonen f. Schwerbeschädigte € 5,-

Kartenreservierung erhalten Sie unter dresden@bechstein.de

Die Abendkasse öffnet um 18:30 Uhr. Nur Barzahlung möglich.

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Robert-Schumann-Saal im Coselpalais
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