„Sie überraschte mit makelloser Technik, differenzierter Anschlagskultur und natürlich empfundener Gestaltungsweise und wurde dem Anliegen des Konzertes im Lyrischen wie im Dramatischen schon erstaunlich gut gerecht.“ (Sächsische Neueste Nachrichten,1987). Das war nach ihrem Absolventenkonzert an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ mit Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur.
Dieser Erfolg war der Impuls, ihre künstlerische Sprache im anschließenden Zusatzstudium an der Frédéric-Chopin-Akademie in Warschau zu vertiefen.
Heute bringt sie, getragen von den Erfahrungen aus Warschau, anerkannten internationalen Wettbewerbsteilnahmen und einem reichen Konzertleben, ihre Musik in gereifter Form wieder auf die Bühne.
Die in Meißen geborene Pianistin Franziska Trommler erhielt bereits im Alter von vier Jahren Ihren ersten Klavierunterricht. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie zudem auf Meisterkursen in Weimar bei Peter Rösel sowie bei Jacob Lateiner (USA). Ein weiteres Zusatzstudium absolvierte Sie in Berlin bei Annerose Schmidt.
Solistische Engagements und Rundfunkaufnahmen führten Sie nach Bulgarien, in die Slowakei, nach Russland und Italien. Sie ist als freischaffende Pianistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin tätig. 2023 erschien Ihre CD „Bach-Beethoven-Chopin“. Ein weiteres Album ist derzeit in Arbeit.
Aus Ihrer Leidenschaft für das Konzertleben heraus gründete Sie eine Klassikabendreihe im sächsischen Umland bei Frauenstein, die Sie seit nunmehr achtzehn Jahren erfolgreich veranstaltet. Neben Klavierabenden bereichern regelmäßige kammermusikalische Programme diese Konzertreihe.
Derzeit steht das Programm „Bach – Mozart – Henselt – Chopin“ an, welches die Kraft und Ausdruckstiefe der großen Klassiker vereint: die Monumentalität der Chaconne, die klassische Klarheit der Mozart-Sonate, das leidenschaftliche b-Moll-Scherzo Chopins sowie die Impromptus von Adolf von Henselt, der nicht ohne Grund als „deutscher Chopin“ bezeichnet wird.
Franziska Trommler versteht sich in all den Jahren als Vermittlerin zwischen Komponisten und Publikum, in der Überzeugung, dass Konzerte die Zuhörer auf eine Reise in die Tiefen der Seele führen können.