Shani Diluka

"Von Beethoven bis Schubert, aber heute Abend auch von Schumann bis Debussy - Bechstein besitzt ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, die es erlauben, die Musik mit vielen Farben zu malen."

Shani Diluka

 

 

Shani Diluka, in Monaco aufgewachsene Pianistin srilankesischer Abstammung, wurde 204 nach exzellenten Abschlüssen an der Academy Prince Rainer III, am Conservatoire National of Nice und am Conservatoire Superior Of Music in Paris von einer Auswahlkommission unter dem Vorsitz von Martha Argerich für ein Studion an der berühmten International Piano Foundation of Como ausgewählt.

Die junge Pianistin konzertiert auf internationalen Bühnen von Rom bis Neu-Dehli, von Paris bis Tokio. Darüber hinaus ist sie Gast bedeutender Festivals wie dem in La Roque D’Anthéron oder den „Folle Journee“ in Tokio, Bilbao, Nantes etc. Im Alter von 16 Jahren trat sie bereits mit den Philharmonischen Orchestern von Monaco und von Sri Lanka und anschließend mit dem Philharmonischen Orchester von Radio France, dem Französischen Nationalen Orchester von Nizza und dem Nationalen Orchester von Bordeaux auf. Zu den Dirigenten, mit denen Shani Diluka bereits zusammengearbeitet hat, zählen auch namhafte Komponisten wie Kurtág, Lachenmann und Rihm. Ihre Interpretation einer Mozart-Sonate wurde von Radio France aufgenommen und auf 150 nationalen Rundfunksendern rund um den Globus ausgestrahlt.

"Es ist eine große Freude, Teil der Bechstein-Familie zu sein. Ich habe meine Klangvorstellungen jahrelang beim Hören von Backhaus, Fischer oder Schnabel geschult; und es ist nun für mich sehr bewegend, bereits drei CDs mit diesem wundervollen und tiefen Klang aufgenommen zu haben ... Von Beethoven bis Schubert, aber heute Abend auch von Schumann bis Debussy - Bechstein besitzt ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, die es erlauben, die Musik mit vielen Farben zu malen. Ein wunderbares Team und ein großartiges Publikum - das ist alles, von dem ein Pianist träumt. Mit Dankbarkeit Shani Diluka 18.10.2013"

Fotos © B. Borozs und Roberto Giostra

 

Des fragments aux étoiles – Von den Fragmenten zu den Gestirnen

Shani Diluka hat einmal in einem Interview gesagt, dass sie eine ganz besondere Leidenschaft für Franz Schubert habe. Ihr 2015 bei Mirare erschienenes Album widmete die junge Pianistin ausschließlich den Klavierwerken des Wiener Komponisten und geht auf eine Reise zu den Sternen. Mit ihrer sensiblen Spielweise und einer wunderbaren Dynamik verzaubert Shani Diluka und wechselt zwischen Eleganz und Leichtigkeit in den Deutschen Tänzen, zwischen Leidenschaft und Zärtlichkeit in den Walzern oder der Ungarischen Melodie. Ihr Partner ist dabei der C. Bechstein Flügel, der sie auf ihrer Sternenreise begleitet und sensibel die schlichten und doch so berührenden Werke Schuberts mit seiner Pianistin mitlebt.

Shani Diluka spielt Beethoven

„Was mich ... zu der Wahl des Klaviers führt: ein Bechstein – eine Huldigung an den tiefgründigen und gleichzeitig lichten Klang der legendären Aufnahmen von Fischer oder auch von Kempff, dessen Kadenz ich spiele, die nur allzu selten zu hören ist.“ So begründet Shani Diluka ihre Instrumentenwahl im Booklet zu ihrer Aufnahme der ersten beiden Beethoven-Konzerte mit dem Orchester National Bordeaux Aquitaine und Kwamé Ryan. Diese Mirare-CD der außergewöhnlichen Pianistin wurde 2010 aufgenommen und ist im Dezember 2010 erschienen.

Shani Diluka folgt der Road 66

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Der bedeutende englische Musikjournalist Norman Lebrecht würdigte diese Einspielung als „Aufnahme der Woche“. Das große Klavierfestival „La Folle Journée“ in Nantes kürte „Road 66“ zur offiziellen CD des Festivals. Und es ist wahrlich eine Einspielung, die aufgrund ihres wunderbar zusammengestellten Repertoires und der herrlichen Interpretationen, nicht zuletzt aber auch aufgrund ihres hinreißend farbenreichen Bechstein-Klangs auf der ganzen Linie überzeugt.

Shani Diluka begibt sich mit dieser CD „Road 66“ auf die legendäre amerikanische Ost-West-Verbindung und folgt im Booklet parallel zu Werken von John Adams, Keith Jarrett, Samuel Barber, Amy Beach, Leonard Bernstein, John Cage, Alberto Ginastera, Aaron Copland und vielen anderen den Spuren des amerikanischen Schriftstellers Jack Kerouacs. Sie stellt jedem Musikstück ein Zitat aus Kerouacs‘ Buch „On The Road“ an die Seite und lenkt damit die Assoziationen zu ihrem eigenen musikalischen Roadmovie.

Oswald Beaujean brachte es in seiner Rezension auf „BR-Klassik“ auf den Punkt:

 

„Durchgehend befahrbar ist die Route 66 nicht mehr, verbliebene Teilstücke erinnern an eine große Vergangenheit, heute sind sie Anziehungspunkte für Touristen und Automobil-Nostalgiker. Dies passt ganz gut zum leicht melancholischen Grundton der neuen CD der exzellenten Pianistin Shani Diluka mit dem Titel ,Road 66‘. Auf ihr verschmelzen 18 Klavierstücke von 14 amerikanischen Musikern zu einem meditativen 70-minütigen Klangstrom. Das kann man für ein bisschen geschmäcklerisch halten und Shani Diluka vorwerfen, dass sie die Trennlinien zwischen Phil Glass, George Gershwin und Bill Evans fast bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lässt. Doch damit täte man ihr Unrecht. Denn Auswahl und Abfolge der 18 Titel wirken ebenso gut motiviert wie atmosphärisch, und das Resultat ist keine klangliche Beliebigkeit, sondern das faszinierende Ineinanderfließen sehr unterschiedlicher Musikstile.“

Die CD wurde aufgenommen im September 2013 in der „Maison de la musique Nanterre“. Shani Diluka spielte auf dem C. Bechstein Konzertflügel D 282 von Philippe Destouesse, der den Flügel bei der Aufnahme auch bestens betreute.

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