Severin von Eckardstein

Severin von Eckardstein (Jahrgang 1978) ist ein weltweit konzertierender Pianist und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Auch seine CD-Aufnahmen stoßen international auf großes Interesse. Severin von Eckardstein, 1978 in Düsseldorf geboren, erhielt mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. Er studierte in Düsseldorf bei Prof. Barbara Szczepanska, in Hannover bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling und in Berlin bei Prof. Klaus Hellwig (UdK). Weitere Anregungen erhielt er an der International Piano Academy Lake Como in Italien.Severin von Eckardstein ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe wie beispielsweise dem "Wettbewerb Ferruccion Busoni" (1998), dem ARD-Wettbewerb München (1999) und dem "Leeds International Piano Competition" (2000). Seinen größten Erfolg verzeichnete er mit dem Gewinn des "Grand Prix International Reine Elisabeth" in Brüssel (2003). Er gastiert weltweit und ist regelmäßig bei Musikfestivals zu hören wie beispielsweise dem Klavier-Festival Ruhr oder dem Festival in La Roque d'Anthéron (Frankreich). Auf großes Interesse sind auch seine CD-Aufnahmen gestoßen. Seine CD "The Nightwind" mit Werken von Schubert, Debussy und Medtner wurde im April 2012 bei einem Konzert in der Mercatorhalle Duisburg auf einem C. Bechstein Konzertflügel D-280 aufgezeichnet.

 

Fotos © Andreas Otto Grimminger/K&K

Severin von Eckardstein live in Duisburg

Severin von Eckardstein spielte am 15. April 2012 beim „Bechstein-Klavierabend“ in der Mercatorhalle Duisburg u.a. die Sonate D 784 von Franz Schubert, die zweite Serie der Images von Claude Debussy sowie die selten gespielte Sonate in e-Moll op. 25 Nr. 2 „Nachtwind“ (1911) von Nikolai Medtner. All diese Werke sind auf dem Mitschnitt des Konzertes zu hören, den das Label KuK auf CD veröffentlicht hat.Beeindruckend, mit welcher Ernsthaftigkeit und Intensität von Eckardstein Schuberts a-Moll-Sonate beseelte, welchen Farbenreichtum er dem C. Bechstein Konzertflügel nicht nur in Debussys Images entlockte, wie nachdrücklich der Gewinner des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel Medtners virtuos-aufwühlende Sonate meisterte. „Er besticht durch klare klangliche Konturen und einen guten Sinn für die Ruhe beziehungsweise Leidenschaft einer Musik. Er verzichtet außerdem fast ganz auf Mätzchen und Extravaganzen, was man nicht von vielen Vertretern seiner Zunft behaupten kann,“ urteilte Ingo Hoddick über Severin von Eckardsteins Klavierspielkunst in der Rheinischen Post.Drei poetisch-feine Zugaben von Prokofjew, Scriabin und Tschaikowsky, mit denen sich von Eckardstein von dem euphorischen Publikum verabschiedete, zeigen auch auf der CD, wie sensibel von Eckardstein auf einem C. Bechstein Konzertflügel musikalische Stimmung zaubern kann.

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