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Fast 1300 Besucher in der C. Bechstein Manufaktur

Die C. Bechstein Pianofortefabrik AG veranstaltete am letzten Wochenende einen Tag der offenen Tür. Fast 1300 Gäste ließen sich in der Manufaktur im sächsischen Seifhennersdorf zeigen, wie Klaviere und Flügel produziert werden.

Im frisch renovierten, über 100 Jahre alten Seifhennersdorfer Betriebsgebäude ließen sich alle 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Wochenende bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken und erfüllten die 18.000 qm umfassende Produktionsfläche mit Leben. Großes Interesse zeigten die Besucher zum einen am traditionellen Handwerk. Auch heute noch werden viele Arbeitsschritte des modernen Klavierbaus mit großer handwerklicher Präzision von Hand ausgeführt. Zum anderen faszinierte die hochmoderne, in der Klavierbranche führende Bearbeitungstechnik durch computergesteuerte CNC-Maschinen, die in der neu eingerichteten Maschinenhalle im Seifhennersdorfer Werk zu bewundern sind, die Besucher.

Viel Wert wird in Seifhennersdorf außerdem auf den Nachwuchs gelegt. Der Betrieb bildet aktuell die stattliche Zahl von 24 Auszubildenden im Klavierbauhandwerk aus. Dass Klavierbauer auch Klavier spielen können, ist keineswegs selbstverständlich. Umso charmanter und beeindruckender war es, dass alle Auszubildenden bei C. Bechstein am vergangenen Samstag auf Konzertflügeln und Klavieren im Hof der Manufaktur für die Gäste musizierten.

C. Bechstein, gegründet 1853 in Berlin, ist seit 1992 in der Region ansässig und genießt als hochmoderner Manufakturbetrieb für Klaviere und Flügel weltweit einen hervorragenden Ruf. So wundert es nicht, dass die Besucher am vergangenen Wochenende nicht nur aus der Region kamen, sondern beispielsweise auch aus Hamburg, Braunschweig, Stuttgart und Leipzig.