Mittagsmusik im Wiener Konzerthaus: Filippo Gorini

Der aufsteigende Ausnahmepianist Filippo Gorini brilliert in Wien mit Janáček und Schubert.

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Im Alter von nur 26 Jahren erhielt Filippo Gorini den "Premio Abbiati" als bester Solist des Jahres 2022, die prestigeträchtigste musikalische Auszeichnung in Italien, und ist Träger des Borletti-Buitoni Trust Award 2020 und des ersten Preises beim Telekom-Beethoven-Wettbewerb 2015.

Regelmäßig ist er auf renommierten Bühnen wie dem Berliner Konzerthaus, der Hamburger Elbphilharmonie, der Londoner Wigmore Hall, der Società del Quartetto di Milano, dem Parco della Musica in Rom, der Louis Vuitton Foundation Paris, der Tonhalle Zürich, der Van Cliburn Foundation und der Vancouver Recital Society zu Gast. Im Jahr 2022 wird er sein Debüt im Amsterdamer Concertgebouw und im Wiener Konzerthaus sowie im Theater San Carlo in Neapel geben.

Filippo Gorinis Alben mit Beethovens Diabelli-Variationen, der Hammerklaviersonate und der Sonate op. 111 bei Alpha Classics wurden von der Kritik hoch gelobt und unter aanderem mit einem Diapason d'Or Award und 5-Sterne-Rezensionen in The Guardian, BBC Music Magazine und Le Monde ausgezeichnet. Seine jüngste Einspielung der Kunst der Fuge von Bach, ebenfalls bei Alpha Classics erschienen, wurde von Le Monde zu einem der besten Alben des Jahres 2021 gekürt.

Er ist mit Orchestern wie dem Santa Cecilia Orchestra in Rom, dem Salzburger Mozarteum Orchester, dem Verdi Orchester in Mailand, dem Flanders Symphony Orchestra und vielen anderen aufgetreten und hat Aufnahmen gemacht.  Neben seinem umfangreichen Solo- und Kammermusikrepertoire verfolgt Filippo aktiv die Welt der zeitgenössischen Komposition und hat Werke von Komponisten wie Stockhausen, Kurtág, Lachenmann und Gervasoni gespielt sowie neue Werke uraufgeführt. Sein laufendes multidisziplinäres Projekt "The Art of Fugue Explored" hat gezeigt, dass sein Weitblick und seine Kreativität über die reinen Aufführungsfähigkeiten hinausreichen.

Filippos künstlerische Entwicklung wird durch die Mentoren Maria Grazia Bellocchio, Pavel Gililov, Alfred Brendel und Mitsuko Uchida gefördert.

Foto © Dan Hannen

Programm

Leoš Janáček: V mlhách »Im Nebel«, Vier Stücke für Klavier
Franz Schubert: Sonate B-Dur D 960

Wiener Konzerthaus, Schubert-Saal
Lothringerstraße 20
1030 Wien