Duo Guschlbauer & Rinderle "Les grandes dames“

Marilies Guschlbauer-Cello, Julia Rinderle-Klavier

Uhr

Duo Guschelbauer & Rinderle

Am 22.09.2022 um 19 Uhr erwartet Sie ein Konzert der Extraklasse:

Duo Guschelbauer & Rinderle

Marilies Guschlbauer - Cello

Julia Rinderle - Klavier

 

Programm:

E. Smyth (1887): Sonate für Violoncello und Klavier in a-Moll, Op. 5 (19‘)
A. Beach (1898/1903): Three Compositions, Op. 40 (9‘)
C. Schumann (1853): Drei Romanzen für Violine (arr. für Violoncello) und Klavier, Op. 22 (12’)

R. Strohl (1898): Sonate dramatique „Titus et Bérénice“ für Violoncello und Klavier (36’)

Frauen mussten bis ins 20. Jahrhundert um Anerkennung als Komponistinnen ringen und viele ihrer Werke sind und bleiben nach wie vor unentdeckt, da Musik, wie auch die Malerei oder die Literatur über lange Zeit überwiegend als Männersache angesehen wurde. Frauen sollten doch besser interpretieren statt komponieren. Clara Schumann beispielsweise wurde als Pianistin gefeiert, als Komponistin aber lange kaum wahrgenommen. Zudem war den meisten auch der Weg zu einer ernstzunehmenden Ausbildung verwehrt- und doch gab es einige wenige Ausnahmen: Die englische Dirigentin und Komponistin Ethel Smyth, die sich in der Suffragetten-Bewegung engagierte, brachte gegen heftigste Widerstände mehrere Opern zur Premiere. Amy Beach, amerikanische Komponistin und Pianistin, war die erste Frau in den USA, die eine Sinfonie schrieb und so in eine damals ausgesprochene Männerdomäne einbrach.
Rita Strohls Werke wurden Zeit ihres Lebens selten aufgeführt und nach ihrem Tod war sie fast vergessen. Ihre Musik hat in den letzten Jahren mehr Anklang gefunden, ist jedoch trotz der hohen Qualität der wiederentdeckten Werke noch nahezu unbekannt. 
 

Julia Rinderle: Die 1990 in Memmingen geborene Julia Rinderle ist als Pianistin im Inund Ausland gefragt, spielt deutschlandweit erfolgreiche Konzerte und trat in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Holland, Israel, Südafrika, China und den USA auf. Hervorzuheben sind ihre Auftritte bei den Köthener Bachfesttagen, beim Internationalen Musikfest in Goslar, bei der Kammermusikreihe des Niedersächsichen Staatstheaters Hannover, beim 6. Internationalen Salzburger Kammermusikfestival, im Tivoli Konzertsaal in Kopenhagen und im „Gläsernen Saal" des Musikvereins Wien. Bereits mit 13 Jahren gab Julia Rinderle Sergej Prokofiews erstes Klavierkonzert und trat seitdem regelmäßig mit mehreren Orchestern wie z.B. der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot auf. Sie spielte Konzerte in den USA im Rahmen des renommierten Klavierfestivals „Pianofest in the Hamptons“ und konzertierte bei einer China-Tournee mit sechs Solo-Rezitalen u.a. in Wuhan, Peking und Chongqing. Seit Oktober 2019 hat Julia Rinderle einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und unterrichtet sei Oktober 2020 ebenfalls als Lehrbeauftragte für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Im Juli 2016 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Tasteninstrumente (Klavier solo) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien bei Prof. Roland Krüger mit der Note 1,0 ab und absolvierte im Juni 2019 ein zweites Masterstudium im Fach Klavierkammermusik und Liedgestaltung am Mozarteum Salzburg bei Prof. Imre Rohmann ebenfalls mit Bestnoten. Zahlreiche Meisterkurse für Klavier und Kammermusik bereicherten ihre Ausbildung, unter anderem bei Prof. Emanuel Ax, Prof. Bernd Goetzke, Prof. Matti Raekallio, Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Badura-Skoda und Prof. Arie Vardi. Im Jahr 2016 erschien ihre Debüt-CD bei HELBLING (und im Vertrieb von NAXOS) mit der Weltersteinspielung der „Geisterszenen“ von Anselm Hüttenbrenner und den „Geistervariationen“ von Robert Schumann (Pressestimmen unter: www.helbling.at). 2019 veröffentlichte sie ihr zweites Solo-Album „Schubertiade on Piano“ beim Label ARS Produktion, das für den OPUS KLASSIK 2020 in der Kategorie "Solistische Einspielung – Instrument" nominiert war

Marilies Guschlbauer: Ihr Debüt als Solistin gab Marilies Guschlbauer 2016 im Rahmen des Sommercampus der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Cellokonzert von Robert Schumann, begleitet von der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter der Leitung von Wojciech Rajski. Die junge 
Österreicherin war in den folgenden Jahren Teilnehmerin der Verbier Festival Academy, sowie der Kronberg Academy und gastierte bei der Quincena Musical San Sebastian, der Cello Biennale Amsterdam, dem City of London Festival und den Fränkischen Musiktagen. Ab 2004 erspielte sie sich sechs Mal den ersten Preis beim österreichischen Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ auf Bundesebene, sowie zahlreiche Sonderpreise. Zudem ist Marilies Guschlbauer zweite Preisträgerin der Manhattan International Music Competition und des internationalen Cellowettbewerbes Liezen. Mit ihrem Bruder Nikolaus Guschlbauer am Klavier gewann sie als Duo den Kammermusikwettbewerb ON STAGE 2018 und 2019 als Bestplatzierte in der höchsten Kategorie den 2. Preis bei dem International Competition „Giovani Musicisti – Città di Treviso“. 2020 wurde sie als “mdw Artist” und 2021 als Stipendiatin der Stiftung Villa-Musica 
ausgewählt. Erfolgreiche Tourneen führten sie als Solistin in verschiedene Städte Japans und in die Konzerthalle der „Verbotenen Stadt“ in Beijing, zur EXPO Shanghai in China, sowie in diversen kammermusikalischen Formationen nach Griechenland, nach Polen in die Philharmonie Opole und nach Mexico in den Palacio de Bellas Artes und Sala Nezahualcóyotl in Mexico City. Sie gab gemeinsam mit ihrem Bruder Nikolaus zahlreiche Recitals beim Niederösterreichischen Musiksommer, im Schloss Wolkersdorf, beim Mahagonizyklus Wien, im Brahmsmuseum Mürzzuschlag, sowie in der Schweiz, in Prag, Mailand, Washington DC, New York und Nassau und war im Österreichischen Fernsehen bei der Gala „Licht ins Dunkel“ zu sehen. Weitere Auftritte führten sie in den Goldenen Saal und den Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, in den Mozart-Saal und Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses und den Großen Saal 
und Kammermusiksaal des Berliner Konzerthauses, so wie in das Festspielhaus St. Pölten. Als begeisterte Kammermusikerin war sie in unterschiedlichen Formationen, mit Konzerten im Rahmen des Salzburger Kammermusikfestivals und des Zyklus KlangReisen, sowie beim Festival „Next Generation“ in der Schweiz, beim Kulturfest Traisental und Kammermusikfest Hopfgarten, im Stift Ossiach, in Paris und London zu Gast. Dabei trat sie mit Musikern wie Clemens Hagen, Lena Neudauer, Nora Romanoff-Schwarzberg, Eckart Runge, Candida Thompson, Emmanuel Tjeknavorian, Annika Treutler, William Youn, Christoph Zimper, u.a. auf.
 

Eintritt frei - Spenden für die Künstler sind willkommen und gehen zu 100 % an den Künstler

Freie Platzwahl  (nach Zuordnung) / frühes Kommen sichert beste Plätze 

Veranstalter: Marilies Güschlbauer