MAGDALENA GANTER / CHANSON NOIR

Am 24. Januar 2020 um 20.00 Uhr kommt sie mit ihrem Programm „SELTSAME VÖGEL - Lieder zwischen Froh- und Wahnsinn“. Dabei wird sie von ihrem langjährigen Weggefährten Simon Steger am Klavier, Akkordeon und der Gitarre begleitet.

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MAGDALENA GANTER / CHANSON NOIR

Zwischen Stille und Spektakel. Geboren und aufgewachsen in einer traditionsreichen Zimmerei im Schwarzwald lebt und arbeitet Magdalena Ganter heute in Berlin. Die Verbindung zu ihren Wurzeln hat sie dabei nicht verloren. Immer schwingt der dunkle Wald und mit ihm etwas geheimnisvoll mystisches mit. Ihre Lieder wirken aus der Zeit gefallen, haben etwas zauberhaft entrücktes und sprühen nur so vor Lebensdurst. Die poetischen Texte kommen mit Wortwitz und viel Schalk im Nacken daher, was ihrer tieferen Dringlichkeit und durchaus gesellschaftskritischen Grundhaltung keinen Abbruch tun. Dies spiegelt sich auch in ihrer Bühnenperformance, vor allem im Umgang mit ihrer kraftvoll facettenreichen Stimme wieder. Die Künstlerin gibt sich ganz ihren Geschichten hin und entführt auf eine fantastisch abgründige Reise. So erinnert sie manch einen an eine junge Marlene Dietrich oder auch Walesa Gert. Magdalena Ganter ist eine Grenzgängerin die das Spiel mit den Brüchen und den Extremen liebt. Eine Frau voller Eigensinn.

Aktuell tourt sie mit ihrem Programm „SELTSAME VÖGEL - Lieder zwischen Froh- und Wahnsinn“.

Dabei wird sie von ihrem langjährigen Weggefährten Simon Steger am Klavier, Akkordeon und der Gitarre begleitet.
Sie ist derzeitige Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, 1. Förderpreisträgerin des Troubadour Lied- & Chansonwettbewerb Stuttgart und wurde für ihr Schaffen durch die „Initiative Musik“ als auch dem „Deutsche Musikrat“ unterstützt. Neben ihrem Chansonprojekt tritt Magdalena mit ihrem Trio MOCKEMALÖR auf. Konzerteinladungen führten sie zuletzt auch nach Georgien und China.

PRESSEZITATE „Ihr Song „Punkerengel“ beschreibt ihre Erscheinung besser, als andere Worte es könnten, und ihre tänzerischtheatralische Performance tut ihr Übriges.
“ Aachener Zeitung 05/2019 “ So komisch wie kritisch, so süffisant wie seismographisch sensibel. Ganter, eine Mascha Kaléko des heutigen Chansons.”
Schwäbisches Tagblatt 06/2018 “Magdalena Ganter swingt und tanzt um das Mikrofon herum, mimt die Kokette, immer zwischen Durchtriebenheit und Naivität. Die Bravo-Rufe häuften sich von Stück zu Stück. Was Wunder! Die Mischung aus Brettl-Chanson der Wilden Zwanziger, Neue Deutsche Welle plus Klassik- Einsprengseln packt. Zartheit und Witz, Kühle und Gefühl müssen sich nicht ausschließen.”

Badische Zeitung 2016 STATEMENTS "Dachschaden" heißt ein Titel in dem Chanson-Programms "Seltsame Vögel", in dem Magdalena Ganter ihr ganzes musikalisches, textliches und performatives Potential zum Ausdruck bringt. "Dachschaden" ist exemplarisch für den wiederständigen, kompromisslosen und ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen künstlerischen Werdegang der jungen Sängerin und Musikerin. Es gelingt ihr, im höchst kreativen Feld des Chanson Noir einen ebenso authentischen wie kritischen Weg zu finden. Kritisch bedeutet, dass sie das Chanson auflädt mit gesellschaftspolitischen Themen, mit der Beschreibung aktueller Bewusstseinslagen, die das Individuum, die Beziehungen und kollektive Fragen berühren. Dabei verorte ich sie zwischen der Tradition von Dada, einer Valeska Gert auf der einen Seite, und einer kultivierten Punkattitüde, die absolut Pop- fähig ist. Magdalena Ganter und ihr Band Mockemalör sind ein Ereignis mit dem Potential für Kult.“ Johannes Odenthal, Programmbeauftragter der Akademie der Künste Berlin “Magdalena Ganter ist eine Wucht. Ihre bestechende Bühnenpräsenz, ihre sehr eigene Stimme, ihre hohe Musikalität und ihr Mut, auch den schrägen Tönen die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, machen sie zu dem was sie ist -

Eintritt: 15.- Euro/ erm. 10.- Euro
Karten an der Abendkasse, oder durch Reservierung über tuebingen@bechstein.de
Es herrscht freie Platzwahl, wir empfehlen daher ein rechtzeitiges Erscheinen.

Fotos © Marcus Engler

Mehr über die Künstlerin

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