Luca Buratto: Aufbruch ins Innere

Dieser spannende italienische Künstler zeigt uns seinen Blick auf Beethovens drei letzte Klaviersonaten.

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Nach seinem Sieg beim Honens-Klavierwettbewerb 2015 stürmte der italienische Pianist Luca Buratto die internationalen Konzertpodien und erhielt Kritiken, von denen die meisten Musiker nur träumen können. Nach seinen Debüt-Konzerten in der Wigmore und der Carnegie Hall pries ihn der Guardian als Künstler, „den man im Blick behalten sollte“, während ihn der Telegraph als „ungewöhnlichen Virtuosen“ rühmte. Publikum und Musikrezensenten feiern seine herausragenden Qualitäten; so lobte etwa das International Piano Magazine seine „meisterhaften“ Interpretationen von Werken des überaus produktiven britischen Komponisten Thomas Adès, in denen sich, so die Zeitschrift, Burattos Vielseitigkeit als „ebenso erhellender wie furchtloser Künstler“ zeige. Burattos trat in renommierten Veranstaltungsorten wie der Wigmore Hall, der Zankel Hall in der Carnegie Hall, dem Gilmore Festival Rising Stars, dem Berliner Konzerthaus, dem Teatro alla Scala und der Royal Festival Hall auf. Er hat als Solist mit Dirigenten wie Hans Graf, Karina Canellakis, Claus Peter Flor, Jader Bignamini, Thomas Søndergård und Orchestern wie den London Philharmonic, den Calgary Philharmonic, dem La Verdi Orchestra in Mailand, der Toronto Symphony und der Edmonton Symphony zusammengearbeitet. Nach Abschluss seiner Ausbildung am Mailänder Konservatorium im Jahr 2010 erwarb Buratto einen Master am Konservatorium ‚C. Monteverdi‘ in Bozen. Als Theo-Lieven Stipendiat besuchte er die Klasse von William Grant Naborè am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Vor seinem Sieg im Honens-Wettbewerb 2015 wurde er bereits 2012 beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb mit einem dritten Preis und Publikumspreis ausgezeichnet. Zu seinen Lehrern gehörten Davide Cabassi und Edda Ponti. Derzeit studiert er bei Kirill Gerstein in Berlin.

Programm

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur Op. 109, Klaviersonate Nr. 31 in As-Dur Op. 110, Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll Op. 111

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