Influencers of Residence: Karel Košárek

Im Mai bestreitet der tschechische Pianist Karel Košárek das letzte Konzert der Saison mit Werken von Gershwin, Wild, Gulda und Kapustin

'Sind klassische Musik und Jazz zwei streng getrennte Welten? Oder können sie sich gegenseitig inspirieren, ergänzen, beeinflussen? Kann ein klassisch ausgebildeter Komponist und Pianist ein brillantes Stück Jazzmusik schreiben, und es exzellent zu Gehör bringen? Kann man eine typisch barocke Form der Musik, wie bspw. die Toccata oder die Fuge, mit Harmonien, Rhythmen und Ausdruck aus dem Jazz 'füllen'? Wie klang Rhapsody in Blue bevor Gershwin es von Ferde Grofé orchestrieren ließ?

In meinem Konzert werde ich mich bemühen, diese Fragen zumindest in Teilen zu beantworten. Ich habe das Programm mit großen Respekt vor den jeweiligen Komponisten - die alle auch als Pianisten einen hervorragenden Ruf genossen - zusammengestellt.'

Karel Košárek

 

Karel Košárek spielt mit berühmten Orchestern und herausragenden tschechischen Sängern, darunter insbesondere Magdalena Kožená, Roman Janál und Soňa Červená, und er begleitet Instrumentalisten wie Jiří Bárta und Radek Baborák. Bekannt ist er insbesondere für seine Interpretationen von Werken des 20. Jahrhunderts, von Komponisten wie Benhamin Britten, George Gershwin, Dmitri Schostakowitsch, Bohslav Martinů oder Leonard Bernstein. Er spielt zahlreiche Uraufführungen

 

Programm

George Gershwin (1898–1937):
Preludes for Piano
Allegro ben ritmato
Andante con moto
Tempo rubato
Slowly with feeling
Rubato
Allegro ben ritmato

Earl Wild (1915–2010) / George Gershwin: Seven Virtuoso Études

George Gershwin: Rhapsody in Blue

- interval -

Friedrich Gulda (1930–2010):
Toccata
Preludium a fuga

Nikolaj Kapustin (*1937):
Konzertetüden op. 40

 

 

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