Lilya Zilberstein

Ihren ersten internationalen Erfolg erlebte Lilya Zilberstein 1987 mit dem Gewinn des Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Seitdem konnte sich die Pianistin eine Weltkarriere aufbauen und gehört zu den unangefochtenen Größen des Klaviers. Lilya Zilberstein produzierte im Rahmen eines Exklusivvertrags mit der Deutschen Grammophon legendäre CDs. Ein Highlight ist die als Referenzaufnahme gepriesene Einspielung der Rachmaninow-Klavierkonzerte mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern. Für die DG hat Lilya Zilberstein weitere sieben CDs eingespielt. Auch in den vergangenen Jahren sind mehrere CDs von Lilya Zilberstein veröffentlicht worden, darunter auf zwei CDs ein Konzertmitschnitt auf einem C. Bechstein-Konzertflügel mit Werken von Beethoven und Brahms bei der K&K Verlagsanstalt.

Lilya Zilberstein begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Nach zwölf Jahren Unterricht bei Ada Traub an der Gnessin-Spezialmusikschule in Moskau setzte sie ihr Studium bei Alexander Satz am Gnessin-Institut fort. Seit 1990 lebt die gebürtige Moskauerin in Deutschland. Neben ihrer Solokarriere ist Lilya Zilberstein eine passionierte Kammermusikerin. Das Klavierduo Martha Argerich-Lilya Zilberstein ist seit vielen Jahren ein in aller Welt umjubeltes Ensemble, regelmäßig unternimmt sie darüber hinaus Welttourneen mit dem Geiger Maxim Vengerow.

Fotos © Josef-Stefan Kindler

Lilya Zilberstein spielt Beethoven

Den Titel "Grand Piano Masters" trägt eine CD-Reihe der K&K Verlagsanstalt mit Konzertmitschnitten, die in der Bad Homburger Schlosskirche aufgenommen worden sind. Lilya Zilbersteins 2008 veröffentlichte CD mit Beethovens Sonaten Nr. 2 und Nr. 23 wurde weltweit von der Presse in den höchsten Tönen gelobt. In der Musikzeitschrift PIANO NEWS war beispielsweise zu lesen: "Welche Kraft und Motivation von Zilberstein ausgehen kann, beweist die Aufnahme der beiden bekannten Beethoven-Sonaten auf dem klangvollen C. Bechstein Modell D 280, die Zilberstein nun … vorgelegt hat."

Lilya Zilberstein spielt Brahms

Das Konzert, das Lilya Zilberstein an einem C. Bechstein Konzertflügel in der Bad Homburger Schlosskirche gab, wurde zum Glück mitgeschnitten. Denn ihre Interpretationen der Brahms-Variationen op. 21 und der Acht Klavierstücke op. 76 zeigen die bedeutende Pianistin auf der Höhe ihrer Kunst. Ernst Hoffmann schrieb die treffenden Sätze: "Für Lilya Zilberstein macht es keinen Unterschied, ob sie ein kurzes Klavierstück oder einen extensiven Sonatensatz spielt. Groß sind die dynamischen Kontraste, sinfonisch die Anlage. Überzeugend gelingt es ihr, den enormen Druck mancher Phrase, den Brahms stets abzubauen imstande ist, freizusetzen."

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