John Damgaard

"Meines Erachtens schafft dieser Flügel die perfekte Synthese zwischen dem idealen Ton ‚von damals‛ und dem Anschlag, den heutige Pianisten erwarten. Kurzum: Dieser Bechstein-Flügel ist der Traum eines jeden Pianisten."

John Damgaard

 

Der dänische Pianist John Damgaard studierte an der Eastman School of Music (New York), am Royal Danish Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Georg Vasarhelyi und später mit Ilona Kabos in London und Wilhelm Kempff in Italien. Er war Assistant Professor an der Royal Danish Academy of Music 1969 bis 1984. Von 1984-2007 Professor an der Royal Academy of Music, Aarhus. Bis heute ist er aks Gastprofessor Musashino Academia Musicae in Tokio und an der Australian National Academy of Music in Melbourne tätig.

Er hat Konzerte in den USA, Kanada, Mexiko, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Italien, Frankreich, Belgien, Japan, Australien, in erster Linie mit klassischen, romantischen Programme gegeben, aber fast immer auch für die Klavierwerken dänischer Komponisten. Unter seinen vielen Einspielungen sind zwei CDs mit sämtlichen Klavierwerken von Ravel und fünf CDs mit den kompletten vollendeten Sonaten Franz Schuberts, zwei CD-Veröffentlichungen im Jahr 2010 - eine mit den drei letzten Beethoven-Sonaten und eine mit Werken Joseph Haydns - sowie eine DVD mit einem Live-Mitschnitt von einem Konzert mit Schumann von Tokio (2007).

"Vor einigen Jahren habe ich im Rigaer Wagner-Saal auf einem wunderbaren Flügel gespielt: Es war ein Bechstein aus der Zeit vor dem Krieg. Und im letzten Sommer habe ich während eines Schubert-Klavierabends plötzlich festgestellt, dass Bechstein weiterhin Flügel "wie zur guten alten Zeiten" baut. Ich sollte auf einem brandneuen Bechstein spielen, der direkt aus Berlin kam und in letzter Minute auf die Bühne aufgestellt worden war, sodass ich keine Gelegenheit hatte, das Instrument vorher anzuspielen. Obwohl ich am Anfang des Konzerts ziemlich nervös war, lief alles problemlos: Der Anschlag war leicht und präzis, die Pedalen perfekt; Der Flügel hatte eine wunderbar singende und strahlende Stimme, die hundertprozentig intoniert war; Besonders interessant waren die sich klar voneinander unterscheidende Bass-, Mittel- und Diskantregister. Meines Erachtens schafft dieser Flügel die perfekte Synthese zwischen dem idealen Ton ‚von damals‛ (einem holzernen, keinesfalls metallischen Ton) und dem Anschlag, den heutige Pianisten erwarten. Kurzum: Dieser Bechstein-Flügel ist der Traum eines jeden Pianisten."

 

 

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