Artur Schnabel

"Bechstein ist die Erfüllung für Hand und Ohr.“

Artur Schnabel

 

Artur Schnabel, 1882 in Lipnik geboren, wuchs in Wien auf, wo er 1890 mit Mozarts d-Moll-Konzert an die Öffentlichkeit trat. Er war Schüler von Theodor Leschetitzky und von dem Brahms-Freund Eusebius Mandyczewski. Von 1900 bis 1933 wurde Berlin für Schnabel zur zweiten Heimat. Er gab 1903 sein Orchesterdebüt mit Brahms’ B-Dur-Konzert, machte sich aber vor allem als Kammermusiker einen Namen. 1921 debütierte Artur Schnabel in den USA. Als Leiter einer Klavierklasse an der Berliner Musikhochschule wurde er zum gefragten Pädagogen. 1927 spielte Artur Schnabel an sieben Abenden alle 32 Beethoven-Sonaten. Fünf Jahre später spielte er den Zyklus in London, ein zweites Mal in Berlin und 1936 in New York. 1933 verließ Artur Schnabel Deutschland und lebte fortan am Comer See und in London. 1939 emigrierte er in die USA. Artur Schnabel starb 1951 in der Schweiz.

Artur Schnabel bevorzugte Bechstein-Flügel und erklärte dies folgendermaßen: „Bei allen Bechstein-Instrumenten habe ich die gleiche unerschöpfliche Fülle, edle Schönheit und singende Tragfähigkeit des Tones, die gleiche Anpassungsfähigkeit an jegliche Art des Anschlages und der Technik, die gleiche nie versagende Zuverlässigkeit in unübertroffenem Maße vereint gefunden. Bechstein ist die Erfüllung für Hand und Ohr.“

Artur Schnabel spielt Beethoven

Als Artur Schnabel zwischen 1932 und 1935 als erster Pianist überhaupt sämtliche Klaviersonaten Beethovens aufnahm, stand ein Bechstein-Flügel in den berühmten Abbey Road Studios in London. Bis heute ist diese legendäre Einspielung für „His Master’s Voice“ auf CD zu haben, heute parallel über EMI und Naxos Historical.